Quedlinburg (ige). Die Entscheidung in dieser für den Abstieg eminent wichtigen Partie fiel in der dramatischen Schlussphase. Germania Gernrode erzielte kurz vor dem Ende gegen dezimierte Quedlinburger die entscheidenden Tore zum 3:1-Sieg.

Großen Anteil an der QSV-Niederlage hatte Referee May, der die beiden Quedlinburger Philipp Brüser (65.) und Andreas Weidner (90.+3) wegen Nichtigkeiten mit Gelb-Rot vom Platz schickte. Brüsers Platzverweis fiel genau in die Phase, als die Heimelf endlich mit Einsatz und Willensstärke Feldvorteile erzielte und vielleicht eine Chance gehabt hätten, die Partie zu gewinnen. Den Gernrödern eröffneten sich nun hochkarätige Konterchancen. Tony Umgelder machte schließlich auf Zuspiel von Benjamin Krull alles klar. Als der QSV nur noch mit neun Spielern auf dem Platz stand, stellte Fiebig aus stark abseitsverdächtiger Position den 1:3-Endstand her.

Diese Begleitumstände ändern nichts daran, dass die Germanen völlig verdient gewannen. Auch in einer schwachen ersten Halbzeit war Gernrode das bessere Team, nach vergebenen Chancen hatte Steffen Lilienthal per Freistoß zum 0:1 getroffen (29.). Vom QSV kam in der ersten Halbzeit nichts, erst der Anschlusstreffer von Phillip Brüser weckte die Heimelf aus dem Tiefschlaf.

Quedlinburger SV: Masur - Brahmann, Wegert (86. Könnecke), Färber, Gabriel (54. Grimmer), Weidner, Brenner, Klauss, Brüser, Schönian, Kliemt (46. Thomas);

Germania Gernrode: Bothe - Herz (85. Marcus Franke), Lilienthal, Krull, Fiebig, Lindenberg, Richter, M. Umgelder, Stertz (70. Filip), T. Umgelder, Jost;

Torfolge: 0:1 Steffen Lilienthal (31.). 1:1 Philipp Brüser (51.). 1:2 Tony Umgelder (89.), 1:3 Sven Fiebig (90.): Schiedsrichter: Sebastian May (Thale); Zuschauer: 121.