Heudeber (wie/ige) l Eine Veranstaltung der „Superlative“ haben die Zuschauer beim 25. Wanderpokalturnier des SC 1919 Heudeber für F-Juniorenteams geboten bekommen. Vorjahressieger 1. FC Magdeburg verteidigte seinen Pokal.

Das hervorragende Fußballwetter trieb die Akteure der neun Mannschaften aus sechs verschiedenen Kreisen Niedersachsens und Sachsen-Anhalts – Ilsenburg und Veckenstedt hatten im Vorfeld abgesagt – zu Höchstleistungen. Gleich zum Auftakt meldete der 1. FC Magdeburg mit einem 7:0-Sieg gegen Sargstedt seine Ambitionen auf einen erneuten Turniersieg an. Neben den Landeshauptstädtern und dem Oscherslebener SC überzeugten auch die niedersächsischen Gäste aus Braunschweig und Hannover.

Wernigerode spielte gut mit

Der Pokalsieger und Vizemeister aus dem Harzkreis, Germania Wernigerode, spielte ordentlich mit, drei torlose Unentschieden reichten aber nicht zum Einzug ins Halbfinale. Letztlich waren die Gästeteams in den Halbfinals unter sich, die drei Harzkreisvertreter mussten sich mit den Plätzen fünf bis sieben begnügen.

Die Halbfinals waren dann hochklassig und spannend. Der 1. FC Magdeburg besiegte Armini Hannover nach einem 1:1 im Strafstoßschießen mit 4:3, der Braunschweiger SV Ölper siegte 1:0 gegen Oschersleben. Mit dem gleichen Ergebnis mussten sich die Bördestädter im kleinen Finale auch Arminia Hannover geschlagen geben. Das Endspiel hatte es in sich, nach dem klaren 5:0 in der Vorrunde siegte der 1. FC Magdeburg gegen den Braunschweiger SV Ölper knapp mit 2:1.

Eine deutliche Angelegenheit war das Torwandschießen, Oschersleben traf elf Mal, Anton Ullmann und Toni Turan gleich dreifach. Torschützenbester wurde mit neun Treffern Elvis Kretzschmar vom FCM. Die Stimmung bei der Siegerehrung war kaum zu überbieten. Nach der Übergabe der Pokale, Urkunden und vieler Preise starteten die unzählige bunte Luftballons in den blauen Himmel. Mit Spannung wird nun erwartet, welcher den weitesten Weg zurücklegt.

Dank an die Sponsoren

Der Veranstalter bedankt sich beim Turniersponsor, den Stadtwerken Wernigerode, für die Unterstützung, ebenso bei den Kegelfrauen des SC 1919 für die tolle Versorgung, den Schiedsrichtern Marc Kevin Fischer, Christopher und Marcus Wiedenbach und allen anderen Helfern im „Hintergrund“.