Wolmirstedt (kst) l Basketball-Oberligist Baskets Wolmirstedt muss in der Halle der Freundschaft über eine knappe 66:68 (37:42)-Niederlage gegen den MSV Börde Magdeburg quittieren.

Die Baskets hatten am 17.Spieltag mit dem MSV Börde Magdeburg den Tabellen-dritten zu Gast. Für den Klassenerhalt sollte ein Sieg her. Die Voraussetzungen dafür waren gegeben, da wiederum ein voller Kader auflief und unter der Woche gut trainiert wurde.

Doch was dann folgte, war ein klassischer Fehlstart. Nach fünf Minuten stand es 5:19 für die Gäste aus Magdeburg. Auszeit! Danach kämpften sich die Baskets über ihre Verteidigung und eine gute Quote bei den Freiwürfen wieder auf einen Punkt Rückstand heran. Das Spiel war geprägt von einer sehr hohen Intensität. Kein Team konnte sich so recht absetzen. Die Baskets ließen in dieser Phase den ein oder anderen leichten Punkt liegen. Ein Dreier und ein kleiner Zwischenspurt durch die "Bördianer" führten zum Halbzeitstand von 37:42 aus Sicht der Baskets.

Das Spiel war weiter umkämpft. Jeder Punkt musste auf beiden Seiten hart verdient werden. Die Baskets blieben dran, konnten aber den Rückstand nicht entscheidend verkürzen. Die Gäste hatten Vorteile im Angriff, während die Baskets ihren Trumpf "Verteidigung" ausspielten.

Im letzten Durchgang verkürzten die Hausherren Punkt für Punkt. Kurz vor Spielende erfolgte der 66:66-Ausgleich. Der MSV Börde hatte jedoch den letzten Angriff. Mit 1,5 Sekunden auf der Uhr trafen die Gäste zum 66:68. In der verbleibenden Zeit konnten die Baskets keinen Korb mehr erzielen und unterlagen so knapp. Mit zwölf Punkten bleiben die Wolmirstedter als Tabellensechster in der gefährdeten Region.

Baskets Wolmirstedt: Albrecht 13 Punkte, Arndt 2, Cotte 2, Dieringer 11, Dohms, Hissnauer, Köhlert 4, Morawietz, Passier, Reimann 5, Rothkirch 12, Schneider 17

"Leider haben wir knapp gegen den Drittplatzierten verloren. Ein Sieg hätte den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Trotzdem war es ein gutes Spiel. Mit dieser Einstellung im Training und auf dem Feld müssen wir die letzten drei Spiele angehen."

Christian Arndt, Baskets-Spielertrainer