Der Kampf um den Erhalt der Tischtennis-Oberliga 2013/14 endet für die Frauenmannschaft des TTV Barleben nach den Punktspielniederlagen des Wochenendes gegen Chemnitz und in Magdeburg in der bitteren Konsequenz des Abstiegs.

Barleben l In der Hinrunde gab es gegen beide Mannschaften knappe Niederlagen, Hoffnung auf Punktgewinne nicht abwegig. Für die Barleber Frauen gab es daher nur ein Ziel: ihre Chance zu nutzen, mit zwei Siegen doch noch den Abstieg zu verhindern. Die Belastung war offensichtlich zu hoch und so kam es anders als erhofft.

TTV Barleben - BSC Rapid Chemnitz II 5:8. Gegen Chemnitz II sah es nach sieben Spielen beim Stand von 1:6 nach einer klaren Niederlage aus. Positiv zu werten ist der Kampfgeist der Gastgeberinnen, die nach vier Siegen in Folge fast noch ein Unentschieden erreichten. Die knappe 2:3-Niederlage von Lühder gegen Franz sicherte den Gästen den 8:5-Erfolg.

TTC Börde Magdeburg - TTV Barleben 8:4. Gegen Börde Magdeburg, die gegen Chemnitz II mit 1:8 unterlagen, war die 6:8-Niederlage aus der Hinrunde noch im Gedächtnis.

Es wollte von Beginn an aber nicht viel gelingen. Nach dem Verlust beider Doppel waren die Barleberinnen noch verunsicherter. Kerstin Lühder gewann zwar mit 3:0 Sätzen gegen Ulrike Grobleben, doch Andrea Reek vermochte es nicht, eine 2:0-Satzführung gegen Anna Maria Wilke nach Hause bringen. Trotz der Erfolge von Jana Riemann gegen Jessica Pinno, Lühder gegen Wilke und Andrea Reek gegen Jessica Pinno wurde letztendlich mit 4:8 Punkten verloren.

Damit sind die letzten Chancen aufgebracht und der Abstieg in die Verbandsliga ist besiegelt. Als Ziel steht nun nur noch ein Sieg gegen den Döbelner SV, um am 16. und letzten Punktspieltag wenigstens die Rote Laterne abzugeben.

Die Punkte für Barleben in beiden Spielen holten: Andrea Reek (2); Kerstin Lühder (3); Kerstin Möller (1,5) und Jana Riemann (2,5).