Die Bördeoberliga geht heute in den achten Spieltag. Auf dem Programm stehen sieben Partien, darunter ein Kellerduell Dahlenwarsleben.

Landkreis l In der Bördeoberliga lässt sich nach sieben Spieltagen einiges erkennen. An der Spitze haben sich Seehausen, Altenweddingen, der Haldensleber SC II und der TSV Niederdodeleben schon etwas vom Mittelfeld distanziert. Im Tabellenkeller kämpfen Flechtingen, Irxleben II, Dahlenwarsleben, der Ummendorfer SV und Kali Wolmirstedt um den Anschluss nach oben.

Für die SG Grün-Weiß Dahlenwarsleben und den SV Kali Wolmirstedt ist der achte Spieltag von besonderer Bedeutung, beide treten heute ab 15 Uhr gegeneinander an. Fest steht, der Sieger verschafft sich etwas Luft im nervenaufreibenden Abstiegskampf, der Verlierer darf sich auf schwere Zeiten einstellen.

Trotz aller Brisanz in der unteren Tabellenregion, ein erstes Abstiegsendspiel ist das für Dahlenwarslebens Trainer Andreas Mucke noch nicht: "Das ist für mich zu hochgegriffen. Die Saison ist noch lang und erst in den nächsten Wochen wird sich die Spreu vom Weizen trennen."

Angst vor einer Niederlage hat er nicht, schließlich hat sein Team mit solchen Situationen reichlich Erfahrung. "Wir sind, was den Abstiegskampf betrifft, sehr erfahren. Wir kennen diese Auseinandersetzungen und gehen die Sache mir viel Selbstvertrauen an." Personell wird die SG neben Max Tietz auch auf drei bis vier weitere Stammkräfte verzichten müssen.

Der Flechtinger SV erwartet mit Blau-Weiß Empor Wanzleben einen schwierigen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Michael Feldheim, Trainer der Blau-Weißen, rechnet mit einer Partie auf Augenhöhe. "Es wird ein enges Spiel werden, zumal wir auch auswärts antreten. Flechtingen hat mit dem Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Altenweddingen gezeigt, was das Team leisten kann."

Auch in Wanzleben drückt der Schuh derzeit beim Personal, mindestens zwei Spieler werden heute nicht auflaufen können.

Bei der Partie SV Irxleben II gegen den SV Seehausen sollten die Rollen klar verteilt sein. Der Liga-Anführende aus Seehausen wird wohl auf seiner Auswärtsfahrt drei Punkte mit in die Heimat nehmen.

Beim Spiel Ummendorfer SV gegen die SG Bülstringen empfängt der Vorletzte den Siebten. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich der USV präsentiert. Das Selbstvertrauen ist nach zuletzt vier Niederlagen, darunter ein 0:5 und 0:4, nicht besonders groß. Die SG ist deshalb klarer Favorit im Duell mit dem Mitaufsteiger. Der Haldensleber SC II dürfte in seinem Gastauftritt beim Oscherslebener SC II ebenfalls als Sieger vom Platz gehen. Wenn die Verbandsliga-Reserve aus der Kreisstadt weiterhin zur Spitzengruppe gehören möchte, dann darf sich das Team von Trainer Daniel Fest keinen Ausrutscher leisten.

Völlig ausgeglichen scheinen die Verhältnisse vor der Partie TSV Niederndodeleben gegen ISV Haldensleben. Beide Vereine trennen nur zwei Punkte, der ISV hat aber noch ein Spiel weniger. Also die perfekte Gelegenheit, einen Konkurrenten zu überholen.

Die Eintracht aus Gröningen empfängt als Elfter den zweitplatzierten SV Altenweddingen. Zwar hat der SVA am zurückliegenden Spieltag überraschend vor eigener Kulisse 1:3 gegen den Flechtinger SV verloren, an seiner Favoritenrolle in Gröningen ändert das aber nichts. Die Partie zwischen dem SSV Samswegen und Gutenswegen/Klein Ammensleben ist auf den 11. Oktober verlegt worden.