In der Handball-Kreisliga haben die Mannschaften der HSG Osterburg II und vom TSV Tangermünde ihre Punktspiele am Wochenende gewonnen. Die Zweite des HV Lok Stendal hat indes beim Favoriten Eiche Biederitz III klar verloren.

Stendal. Durch den Sieg ist der TSV Tangermüde in der Tabelle einen Platz höher geklettert.

Fortschritt Burg II - HSG Osterburg II 23:42 (10:20). In einem fairen Spiel war die Partie bis zum 1:1 ausgeglichen. Danach zogen die Osterburger auf 5:2 davon und bauten diesen Vorsprung kontinuierlich bis zur Halbzeit auf 20:10 aus. Das war die Vorentscheidung und der Wille der Burger, die nur mit einem Wechsler antraten, war gebrochen. Im zweiten Abschnitt warfen die Biesestädter drei Tore in Folge (10:23) und hatten danach eine kleine Konzentrationsschwäche. Dies nutzte der Kontrahent aber nicht konsequent genug, so dass der Sieg am Ende nicht in Gefahr geriet und mit 42:23 deutlich ausfiel. "Wir haben eine ganz starke Leistung gezeigt. Ich bin sehr zufrieden", freute sich Osterburgs Uwe Rudolph über den Erfolg.

HSG Osterburg II: Kühne, Rost - Klimek 7, Krause 4, Rudolph 7, Schulze 1, Lau 6, Hollenbach 4, Hahne 7, Panitz 6.

Eiche Biederitz III - HV Lok Stendal II 32:23 (14:9). Beim Tabellenzweiten hatte die Stendaler Lok-Reserve anzutreten und lag zur Halbzeit zunächst nur mit fünf Toren in Rückstand. Nach dem Wechsel ließen sich die Eiche-Spieler von der Siegesbahn nicht mehr abbringen und festigten durch diesen 32:23-Sieg ihren ersten Tabellenplatz.

HV Lok Stendal II: Kroschwald, Vogel - Hauptmann 3, Ziekau 1, Schimmel 4, Schulze 7, Pusch, Prinz, Waldow 7, Heske, Sens 1, Leinung.

TSV Tangermünde - Güsener HC III 28:22 (15:9). Die Elbestädter bestimmten von Beginn an das Geschehen auf dem Parkett. Bereits in der 20. Minute lagen sie 9:5 in Front. Nach einem Zwischenstand von 11:6 sorgten Robert Scheidt und Ingo Rosenbecher mit zwei Kontern für ein 13:6 (25.). Zur Pause hieß es bereits 15:9. "Güsen ist eine ausgebuffte Truppe, die spielt ihren Stiefel routiniert runter, ich bin froh, wenn wir am Ende auch führen", sagte Eckbert Petzack.

Seine Mannschaft enttäuschte ihn nicht. Sie spielte munter weiter nach vorn und zog bis zur 40. Minute bis auf 20:13 davon. Die Gäste haderten immer wieder mit Schiedsrichterentscheidungen und kamen kaum in die Partie.

Erst am Ende wurde es für Tangermünde noch einmal gefährlich, denn in den Schlussminuten standen nur noch vier Feldspieler vom TSV auf dem Parkett. Güsens Dritte kam dadurch noch einmal heran, aber der Vorsprung der Altmärker war groß genug, um den Sieg über die Zeit zu retten.

TSV Tangermünde: Kriebitzsch - Wippel, Scheidt 3, Wegner 5, Golonska, Rosenbecher 9, Steinbring 1, Hornuff 2, Wahrenberg 8.