In der Fußball-Verbandsliga steht am Sonntag ab 14 Uhr im Stendaler Stadion Am Hölzchen das Verfolgerduell an. Gastgeber Lok empfängt als Dritter den Rangzweiten Askania Bernburg.

Stendal l Im Falle eines Sieges können die Altmärker den Konkurrenten jedoch nicht einholen, geschweige denn überholen, denn die Mannschaften trennen sechs Punkte.

Es gibt jedoch einen ganz wichtigen Grund für eine hervorragende Motivation der Lok-Kicker in genau dieser Begegnung. "Die Mannschaft weiß, dass wir im Hinspiel nicht nur klar mit 1:5 verloren, sondern in Bernburg auch das schlechteste Saisonspiel abgeliefert haben. Jetzt wollen wir die Revanche", so Lok-Trainer Sven Körner.

Gäste sind auswärtsstark

Dabei ist ihm natürlich bewusst, dass Askania zu den "Hochkarätern" in Sachsen-Anhalts Verbandsliga zählt. Eine besondere Qualität hat die Mannschaft aus der Mitte unseres Bundeslandes. Sie ist unheimlich auswärtsstark.Die vier Partien der Rückrunde gingen aus Askania-Sicht so aus: FCM II 1:0, Oschersleben 2:1, IMO Merseburg 4:1; Bitterfeld-Wolfen 1:1.

Darüber hinaus hat das Team den besten Torschützen der Liga in seinen Reihen. Matthias Härtl hat im Saisonverlauf bereits 19 Treffer erzielt. Zuletzt markierte er die beiden Bernburger Treffer beim 2:1-Heimsieg gegen Edelweiß Arnstedt. "Das Bernburger Spiel ist von einer sehr gut aufgestellten Offensive geprägt und sehr auf Härtl ausgerichtet", befindet Lok-Coach Körner.

Lok Stendals bester Torjäger ist bekanntlich Juninho mit elf Gesamttreffern (5. Platz). Doch der Brasilianer und sein Team brauchen ihre Bilanz, speziell die der Rückrunde, nicht unter den Scheffel stellen. Immerhin haben sie sechsmal gewonnen, einmal remis gespielt und lediglich einmal verloren.

Die Stendaler Mannschaft hat derzeit so gut wie keine personellen Probleme. 20 Spieler haben zum Beispiel am Mittwoch am Training teilgenommen. Lediglich Edgar Krause klagt derzeit noch ein wenig über Rippenprobleme. Bis zum Sonntag sollte sich das Ganze allerdings erledigt haben.

Wie in den letzten Heimspielen geschehen, planen die Verantwortlichen beim 1. FC Lok, und da ganz besonders Jugendwart Guido Klautzsch, für die Begegnung gegen die Bernburger ein Rahmenprogramm.

Ein Glas Sekt für jede Frau zum Muttertag

Auflaufkinder werden diesmal die "Bambinis" des Möringer SV und des 1. FC Lok sein. Diese beiden ausgesprochen jungen Mannschaften werden in der Halbzeitpause des Männerspiels eine freundschaftliche Begegnung gegeneinander austragen.

Am Sonntag ist Muttertag, und das hat man bei Lok natürlich "auf dem Schirm". Jedes weibliche Wesen ab 18 Jahren, das das Spiel der Stendaler besucht, bekommt ein Glas Sekt.

Zurück zum Spiel, auf das Lok-Trainer Körner jetzt schon völlig fixiert ist: "Wir müssen im Zentrum sehr kompakt stehen und versuchen, immer wieder Nadelstiche zu setzen", schwört er seine Mannschaft auf eine Begegnung der sehr schwierigen Art ein.