In der Fußball-Verbandsliga hat die Mannschaft von Lok Stendal am Sonnabend bei IMO Merseburg nur 1:1 (0:0) gespielt und damit einen herben Rückschlag im Duell um den Oberliga-Aufstieg gegen Askania Bernburg erlitten.

Merseburg/Stendal l Nachdem Bernburg am vergangenen Freitag bereits mit 2:1 gegen Sangerhausen vorgelegt hatte, war Lok Stendal am Sonnabend in Merseburg im Zugzwang, um die geringe Chance zum Aufstieg in die Oberliga zu erhalten.

Die Gäste begannen in Bestbesetzung, lediglich Nellessen wurde durch Buschke ersetzt.

In den ersten Minuten sah man den Altmärkern an, dass sie in Merseburg punkten wollten. Schnell und konzentriert wurde nach vorn gespielt und es schien lediglich eine Frage der Zeit zu sein, dass das Leder im von Christian Bölke gehüteten Tor einschlagen würde.

Doch je mehr Umdrehungen die Stadionuhr machte, desto nervöser wurden die Gäste. Man merkte ihnen förmlich den Druck an, den sie angesichts der Platzierung psychisch innerlich aufgebaut hatten.

Weder Franz Erdmann noch Steven Schubert verstanden es, das Spiel geordnet aufzubauen, die Angst Fehler zu machen produzierte diese. Torchancen seitens der Stendaler waren in den ersten 45 Minuten Mangelware, anders die Merseburger, die "Lunte rochen". In der 13. Minute konnte sich Ronneburg auszeichnen und in der 26. Minute verpasste Schlorf den Ball nach einem Freistoß.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Merseburg spielt konzentrierter, ist im Mittelfeld präsenter und kontrolliert das Spiel. In der 54. Minute bekommt Palme den Ball von links zugespielt und verwandelt nicht unverdient völlig freistehend aus fünf Meter ins kurze Eck.

Im Gegenzug brachte Krause, der sich mit in den Angriff einschaltete, den Ball mit dem Kopf zu Ouzmane, der das Leder aus kurzer Distanz für Bölke unhaltbar über die Linie drückt - 1:1.

Stendal wurde jetzt aggressiver. Ball um Ball flog in den Strafraum der Gastgeber, aber an diesem Tag fehlten die Ruhe, Übersicht und Cleverness, den entscheidenden Treffer zu setzen.

So bleibt es nach 90 Minuten bei einem Unentschieden, mit dem die Gäste haderten, das jedoch letztlich auch das Spielgeschehen wiedergab.

Lok-Trainer Sven Körner resümierte: "Na klar wollten wir das Spiel gewinnen, aber unsere Jungs sind auch keine Maschinen, der Druck war hoch, aber es sind ja noch drei Spiele."

Der Lok-Rückstand auf die Bernburger Mannschaft ist allerdings auf fünf Punkte angewachsen. Ein Fußballwunder wäre nötig.

Lok Stendal: Ronneburg, - Gebauer, Krause. Luhaka, Groß, Schubert, Kühn, Buschke (57. Weihrauch), Erdmann, Ousmane, Juninho,

Zuschauer: 80, Schiedsrichter: Mike Weiß (Sülzetal)

Torfolge: 1:0 Palme (54.), 1:1 Ouzmane (55.).

Einladung der Lok-Mannschaft

Die Verbandsligakicker von Lok wenden sich in einer anderen Sache direkt an die Fans:

"Liebe Fans, wir die I. Männermannschaft des 1. FC Lok Stendal, möchten das Champions League Finale 2014 nutzen, um uns bei euch für die tolle Unterstützung in dieser Saison zu bedanken. Am Tag des Finales, dem 24. Mai, spielen wir zu Hause gegen Romonta Amsdorf. Nach dem Spiel wollen wir gemeinsam mit Euch den Abend verbringen und nebenbei das Finale genießen. Wir laden Euch recht herzlich ab 19 Uhr zu uns ins Stadion "Am Hölzchen" in den VIP Raum ein. Die Mannschaft sponsert 50 Liter Freibier, bietet Getränke und Allerlei vom Grill zu fanfreundlichen Preise.