Zum 15. Mal ist am Sonnabend der Wald- und Wiesenlauf in Hassel über die Bühne gegangen. Insgesamt vier Wettbewerbe standen den Laufbegeisterten dabei zur Verfügung.

Hassel l Über 200 Menschen nutzten die Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen und trachteten danach, einen der Siegerpokale zu gewinnen, die, wie in den Jahren zuvor, aus Stroh geformt wurden, diesmal aber eine "15", für das kleine Jubiläum stehend, darstellten.

Den Anfang beim sogenannten "Häschenlauf" machten die Kleinsten, noch sehr deutlich im Vorschulalter befindlich. Insgesamt 22 Kinder beteiligten sich mit sichtbar großem Enthusiasmus an dem nicht allzu langem Lauf.

Gemeinsam wurden anschließend die Läufer über die Distanz von 10,5 Kilometern und über die Halbmarathon-Strecke von Hassels Bürgermeister Uwe Rihsmann in die Spur geschickt.

Über die 10,5 Kilometer war der inzwischen auch im Landkreis Stendal bekannte, junge Paul Weinmann aus Genthin der Sieger. Übrigens startet er, wie etliche andere Genthiner Ausdauersportler, für den dortigen RC (Radsport-Club) 66.

Weinmann bewältigte die Strecke in 38:32 Minuten und war damit um fast zwei Minuten schneller als der Zweitbeste über diese Distanz, das Laufsport-Urgestein Uwe Neumann aus Möser. Bester Altmärker über diese Distanz war der Kalbenser Heiko Januschewski als Vierter in 42:01 Minuten.

Im weiblichen Bereich dominierten mit Siegerin Katrin Dau (Roland Haldensleben, 48:17 Minuten), Birgit Mühlenburg (Niederndodeleben) und Susanne Sierig (Schackensleben) Läuferinnen aus dem Landkreis Börde. Als Vierte durchlief Nancy Wisny vom Wettbewerbsveranstalter Laufgruppe Haeder den Zielbereich. Über den Lauf über die Halbarathon-Distanz wurde bereits in der Montag-Ausgabe berichtet.

Besonders im Wettbewerb über 3,4 Kilometer wurde eine Tendenz deutlich. Dieses Rennen wird weiblicher (42 weibliche Starter, 33 männliche) und jünger, wie insbesondere an den Auszügen aus den Protokollen zu erkennen ist. Erfreulich ist insbesondere, dass sich viele Jugendliche aus Hassel und der unmittelbaren Nachbarschaft laufend betätigen.

Gunnar Jüttner, Vorsitzender der LG Haeder, moderierte den Wettbewerb in gewohnt sehr guter Qualität, und zwar zum zehnten Mal

Eine ausgezeichnete Idee hatte Jens Heine aus Hassel, der sicherlich vom Wort "Häschenlauf" inspiriert wurde. Er züchtet Zwergkaninchen und brachte einige seiner putzigen Tiere mit auf den Sportplatz, wo sie, sicher verwahrt, zum Anziehungspunkt besonders der Kinder wurden.

 

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