Stendal l (wkl/wse) Eigentlich war Lok Stendals Fußball-Verbandsligatrainer Sven Körner beim letzten Auswärtsspiel auf einen Sieg aus. Insgesamt fünf Punkte sollten es nach drei Saisonbegegnungen schon sein.

Nachdem es am Sonnabend in der Partie bei IMO Merseburg zur Halbzeitpause jedoch 0:3 aus Sicht der Altmärker stand, ist es schon als ein kleines Fußballwunder zu werten, dass die Lok-Kicker noch drei Treffer aufholten und am Ende ein 3:3-Remis erreichten.

Was gab den Ausschlag für den am Ende äußerst dominanten Auftritt der Altmärker in der zweiten Hälfte der Partie? "Zuerst musste ich der Mannschaft nochmals sagen, dass wir besser sind als das, was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben. So wie da konnten wir nicht weiterspielen, wir hatten Probleme mit den schnellen Angreifern von Merseburg, deren Kreise mussten wir einschränken. Außerdem, dass wir an die vergangenen Spiele hinsichtlich unserer Einsatzbereitschaft, Laufbereitschaft und Aggressivität anknüpfen müssen. Dass das Team das beherzigt hat, konnten wir in der zweiten Halbzeit sehen", resümierte Lok-Trainer Körner.

Auf dieser Basis besaßen die Gäste aus der Altmark in den zweiten 45 Minuten der Partie bei IMO etwa 80 Prozent Ballbesitz.

Einigermaßen überraschend war der Einsatz des frischesten Stendaler Neuzugangs, Artem Sikulskyi aus dem ukrainischen Donezk. Am Freitag kam die Genehmigung. Der Anfang August am Hölzchen getestete Mann für eine Innenposition in der Vierer-Abwehrkette hat gezeigt, dass er für die Abwehr eine sinnvolle Alternative darstellen kann. Mehr zu ihm in der morgigen Ausgabe. Ihr nächstes Spiel tragen die Altmärker am Sonntag ab 14 Uhr im heimischen Stadion Am Hölzchen aus.