Bereits am morgigen Freitag steht für den 1. FC Lok Stendal das nächste Punktspiel auf dem Programm. Am 11. Spieltag der Fußball-Verbandsliga sind die Altmärker beim SV Edelweiß Arnstedt zu Gast.

Stendal l Die Partie wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Ronny Walter auf dem Arnstedter Sportplatz Angerstraße angepfiffen.

Die Gastgeber stehen mit derzeit 20 Punkten (sechs Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) auf dem dritten Platz der Tabelle. Zuletzt gab es ein 1:1 in Amsdorf.

Stendals Team hat erst 13 Punkte gesammelt, aber spielte am Sonntag beim 4:2 gegen Bitterfeld-Wolfen überzeugend. Da hat sich die Mannschaft zerrissen und um jeden Ball gekämpft. Das hofft Trainer Sven Körner morgen natürlich auch.

Die 0:3-Auswärtsniederlage in Oschersleben sollte aus den Köpfen sein. "Wenn man einmal zurückblickt, dann war das in Oschersleben unser zweitschlechtestes Spiel in dieser Saison. Wir haben jetzt zehn Spiele hinter uns, davon acht ordentlich gespielt, nur die Ergebnisse haben teilweise nicht gestimmt. Wir haben lediglich in Dessau und Oschersleben nicht gut gespielt."

Natürlich hofft der Coach, dass sein Team morgen scharf "nachwaschen" wird. Das wird natürlich ungleich schwerer als gegen Bitterfeld.

"Arnstedt hat einen sehr kleinen Platz. Da müssen wir viele Bälle gewinnen und Standardsituationen gegen uns vermeiden. Arnstedt ist ein unglaublich physisch gute Mannschaft, es wird schwer, der Gegner steht nicht umsonst da oben. Wir haben aber auch eine Mannschaft, die dagegen halten kann."

Dazu kommt noch, dass der SV Edelweiß mit Matthias Härtel den Torschützenkönig der vergangenen Saison in den Reihen hat.

Bei den Stendaler wird sich der Einsatz von Moritz Instenberg erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden. Florian Guhla hat noch Probleme mit dem Knöchel, ansonsten dürfte bei den Altmärkern alles an Deck sein.