In der Fußball-Verbandsliga von Sachsen-Anhalt hat sich die Mannschaft von Lok Stendal am Sonntag ab 14 Uhr im Germerstadion mit dem gastgebenden Tabellendritten Magdeburger SV Preussen auseinanderzusetzen.

Stendal l Die Landeshauptstädter (37 Punkte) sind gegen die Altmärker, die derzeit den achten Platz (27 Zähler) belegen, sicherlich in der Favoritenrolle zu sehen.

Zumal sie Ende August 2014 das Hinspiel am Stendaler Hölzchen mit 2:1 gewinnen konnten. Nach einem frühen Treffer von Lok-Akteur Franz Erdmann glich Preussens Steve Röhl noch in der ersten Hälfte aus, ehe Philipp Glage nach einer knappen Stunde für den 2:1-Siegtreffer der Magdeburger sorgte. Glage ist derzeit mit insgesamt elf Treffern der beste Torschütze der Gastgeber.

Dass es allerdings durchaus ein Spiel auf Augenhöhe werden könnte, ist aus der augenblicklichen Form der Altmärker zu schließen, die in den ersten beiden Punktspiel-Begegnungen dieses Jahres (HFC II, IMO Merseburg) jeweils siegreich waren. Außerdem hatten sie bei ihrem letzten Auswärtsauftritt beim MSV Preussen 2:0 gewonnen (Tore: Erdmann per Elfmeter, Kühn). "Ich gehe davon aus, dass es ein sehr enges Spiel wird. Die Magdeburger sind ein kämpferisch sehr starkes Team und haben in Birke, Röhl und Göres ein Ausnahme-Trio in ihren Reihen. Wir müssen schon alles bieten, was wir können, um im Germer-Stadion zu bestehen", äußert sich Lok-Trainer Sven Körner vor der Begegnung am Sonntag.

Erfreulich: Abwehrspieler Andreas Sommermeyer steht nach Trommelfell-Operation vor der Rückkehr in den Lok-Spielerkader.

Schiedsrichter der Partie ist Dirk Simon.