Stendal l In einem Fußballtest haben sich am Freitagabend der gastgebende Verbandsligist Lok Stendal und das Kreisoberliga-Spitzenteam des SV Grieben 47 unter Flutlicht auf dem sogenannten Platz 3 am Stendaler Hölzchen 6:1 (3:0) getrennt.

Beide Mannschaften haben, weil sie unter anderem nicht mehr in Pokalwettbewerben vertreten sind, eine jeweils dreiwöchige Pflichtspielpause und waren daher sehr froh, dass es zu die Testmatch gekommen ist. So gelingt es eher, den Punktspiel-Rythmus beizubehalten.

Für die gastgebenden Lok-Kicker war die Griebener Mannschaft unter anderem ein sehr geeigneter Testpartner, weil die nächsten Stendaler Gegner in der höchsten Spielklasse von Sachsen-Anhalt der TSV Völpke und die Schönebecker Mannschaft sind. Beide Teams sind gegen Lok mit einer verstärkten Deckung zu erwarten. Und das war, angesichts des Klassenunterschieds im Test, auch von den Griebenern nicht anders zu erwarten.

Vorweg gesagt: Die seit Beginn der laufenden Saison von Andreas Witte trainierten Südost-Altmärker machten ihre Sache ausgesprochen gut. Sie standen kompakt in der Abwehr und versuchten mit Kontern Lok Ärger zu bereiten.

Die Gastgeber gingen durch Hari Karaterzyan (18.) und Vincent Kühn (30.) mit 2:0 in Führung, Franz Erdmann erhöhte noch vor der Halbzeitpause mit einem geschlenzten Ball auf 3:0.

Die Stendaler Verbandsligakicker, die auf Martin Gebauer, Richard Liebisch und Moritz Instenberg sowie auf den erkrankten und dick verpackten Artem Sikulskyi verzichten mussten, erhöhten durch Philipp Grempler und Erdmann (Strafstoß nach Foul an Benedikt Nellessen) auf 5:0.

Dann aber gab es im Lok-Abwehrgefüge einen gravierenden Fehlpass. Griebens Robin Zander erfasste die günstige Situation sofort, zog ab und markierte den verdienten Ehrentreffer (73.).

Lok, das erstmals wieder mit den zuvor angeschlagenen Andreas Sommermeyer und Steven Schubert auflief, kam durch Philipp Grempler eine Viertelstunde vor Spielschluss noch zum sechsten eigenen Tor. Das 6:1 war auch der Schlusstand in dieser Begegnung. Der Verbandsligist wird an den Osterfeiertagen weitestgehend Sportruhe genießen.

Am 8. April allerdings (Mittwoch) gibt es am Stendaler Hölzchen ein nächstes Testspiel. Dann ist ab 19 Uhr Kreisoberligist TuS Wahrburg erneut unter Flutlicht Testspielpartner der Mannschaft von Trainer Sven Körner.

Schiedsrichter. Björn Kleinschmidt (Stendal), Zuschauer: 45, Torfolge: 1:0 Karaterzyan (18.), 2:0 Kühn (30.), 3:0 Erdmann (41.), 4:0 Grempler (55.), 5:0 Erdmann (68./FE), 5 :1 Zander (73.), 6:1 Grempler (75.).