Stendal l In der Fußball-Verbandsliga ist der sechstletzte Spieltag der Saison 2014/15 wegen des morgigen Feiertags regelrecht aufgesplittert worden. Allein vier Begegnungen finden bereits am heutigen Donnerstagabend statt, drei gehen am Sonnabend über die Bühne.

Ein Spiel, und zwar das mit altmärkischer Beteiligung, findet am morgigen Feiertag ab 14 Uhr in Wolfen statt. Dort begegnen sich Gastgeber 1. FC Bitterfeld-Wolfen und der 1. FC Lok Stendal.

Von der Papierform her müssen die Altmärker mit der Rolle der Favoriten leben. Sie sind Tabellensechster und haben 40 Punkte auf dem Konto. Außerdem können sie mit der zweitbesten Rückrundenbilanz aller 16 Verbandsligamannschaften aufwarten.

Bitterfeld-Wolfen ist Rangzehnter (30 Punkte). Das Hinspiel gewannen die Stendaler am heimischen Hölzchen 4:2 (Lok-Tore: Kühn 2, Buschke, Erdmann).

Die Partien zwischen beiden Mannschaften waren zuletzt immer sehr torreich - mit perfektem Ausgang für die Altmärker. In der Serie 2013/14 gab es für sie einen 4:1- und einen 6:1-Sieg.

"Ich hätte nichts dagegen, wenn es so bleiben würde", meint Lok-Trainer Sven Körner. Er ist vorsichtig und rechnet vor: "Unser Gastgeber hat in den 15 Spielen der ersten Halbserie 15 Punkte geholt, in der Rückserie 15 Zähler aus 9 Partien. Er ist also leistungsstabil geworden, speziell zu Hause, und hat mit Keeper Hahn einen der Besten seines Fachs in den Reihen."

Bei Lok fehlt definitiv Neuzugang Cham (Wochenend-Seminar). Unsicher ist der Einsatz der angeschlagenen Akteure Richard Liebisch und Philipp Groß. Der Kapitän musste im Match gegen Oschersleben wegen Hüftproblemen ausgewechselt werden und hofft, morgen in Wolfen wieder mit seiner Stendaler Elf auflaufen zu können.

Leiter der Begegnung ist Christian Naujocks.