In der Sachsen-Anhalt-Liga der Handballmänner hat die SG Seehausen den Abstiegskampf erneut bestanden und sich am letzten Spieltag den Verbleib in der höchsten Spielklasse unseres Bundeslandes gesichert. Das wurde gefeiert

Seehausen l Egal, ob sie in der Liga verblieben wären oder nicht, Freibier und Bratwurst hat es am vergangenen Wochenende wie gewohnt nach dem letzten Saisonspiel der SG-Männer gegeben. Übrigens war das auch am Sonntag nach dem Saison-Halali der Seehäuser Frauen der Fall.

Die Feier der Männer verlief logischer Weise entschieden lauter und fröhlicher ab als die der Frauen, die die Liga sportlich nicht halten konnten.

"Wir waren zwischenzeitlich nur mal Duschen", meinte am frühen Sonntagnachmittag der zurückgetretene Spielertrainer Thilo Hennigs vor dem Besuch des Frauenspiels.

Doch das war scherzhaft gemeint. Gegen 2 Uhr am frühen Sonntag war die Saison-Abschiedsfeier an der Seehäuser Wischelandhalle beendet.

Die SG-Männer dürften höchst zufrieden ins Bett gegangen sein. Hatten sie doch im allerletzten Saisonspiel noch einmal alles gegeben, um die erforderlichen Punkte zu holen. Das war nötig, denn Gegner Gommern verlangte den Gastgebern alles ab, gab sich nur knapp mit 25:27 geschlagen. Betrachter war auch Lok Stendals Fußballcoach Sven Körner: "Das war eine sehr spannend. Körperlich ist Handball mit deutlich mehr Direktduellen kaum mit Fußball zu vergleichen", sagte er.

Eine kritische Bemerkung mit Blick auf die Vorbereitung der neuen Serie in der Sachsen-Anhalt-Liga ist unbedingt nötig: Konter müssen entschieden mehr trainiert werden. Das ist eine richtig große Seehäuser Schwachstelle.