Salzwedel. Für den Fußball-Landesligisten SV Eintracht Salzwedel wird es nach kurzer Winterpause schon wieder ernst im Punktspielgeschäft. Denn morgen muss die Truppe von Sigmar Pätzold ungewollt beim Schönebecker SC nachsitzen, einer Partie aus der Hinrunde, die erst nach einem Urteil des Sportgerichts neu angesetzt wurde. Hintergrund damals: Die erste Mannschaft sagte die Begegnung aufgrund unzureichender Verhältnisse des Hauptplatzes ab. Damit war der SVE rein gar nicht einverstanden, zumal der Schönebecker SC Ausweichplätze habe und die zweite Mannschaft ihre Begegnung dort austrug. Das Sportgericht entschied gegen den SVE und der Staffelleiter setzte die Begegnung neu an. Ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Salzwedeler. Mit dieser Wut im Bauch werden sich die Pätzold-Schützlinge morgen auch auf den Weg an die Elbe machen, mit dem Ziel, dort so viel Punkte wie möglich im Gepäck mit nach Hause zu nehmen. "Leider ist die Mannschaft nicht eingespielt", ärgert sich Pätzold über den frühen Spieltermin. Eine gute Vorbereitung war nämlich nicht möglich, lediglich ein Testspiel konnten die Salzwedeler in der Vorwoche gegen den Landesklassenvertreter VfB Klötze absolvieren. "Trotzdem wissen wir nicht, wo wir stehen", sagte der Eintracht-Coach. Das wird sich spätestens morgen zeigen, denn gesetzt der Fall, die Salzwedeler gewinnen, winkt der zweite Tabellenrang. Auf den Weg machen sich die Altmärker ohne Mario Schulz (5. Gelbe Karte).