In der "Perle der Altmark" hat am Sonnabend das 17. Arendsee-Schwimmen stattgefunden. 109 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung von 2,4 Kilometern von Zießau zum Strandbad Arendsee. Zwei Starter mussten aufgeben.

Arendsee l Die Teilnehmer wurden mit dem Bus zur Bootsanlegestelle nach Zießau gefahren. Dort hielt Schiedsrichter Axel Meinhold noch die Belehrung. Pünktlich um 11 Uhr gab er den Startschuss. Mit der Beteiligung war er zufrieden.

Das Arendsee-Schwimmen ist auch im Sachsen-Anhalt-Cup des Freiwasser-Langstrecken-Schwimmen integriert. Fünf solcher Veranstaltungen finden statt, wovon die drei besten in die Wertung eingehen.

Nach nur 26:52 Minuten stoppte die Zeit von Björn Ludwig vom SC Siemensstadt als er die Zielboje erreichte. Eine gute Zeit, dies befand auch der Schwimmer: "Ich bin zufrieden". Aus den Händen von Arendsees Bürgermeister Norman Klebe erhielt Ludwig den Pokal des Schnellsten. Schnellste Frau über die 2,4 Kilometer war Aline Hundt von der DLRG Halle. Sie war gegenüber Ludwig nur knapp eine Minute langsamer (27:51). Auch sie erhielt einen Pokal.

Anne-Marie Lüdicke vom TV Zerbst kam nach 41:31 Minuten ins Ziel. Mit ihren 75 Jahren war sie die älteste Teilnehmerin. Mit zwölf Jahren war Tom Beyer vom SV Rotation Halle (43:30 Minuten) der jüngste Teilnehmer. Beide Starter durften sich ebenfalls über einen Pokal freuen.

Die Osterburger Lauffüchse um Bärbel und Wulf Ziegenbein werden im nächsten Jahr das 18. Arendsee-Schwimmen noch veranstalten. "Danach ist Schluss", erklärte Bärbel Ziegenbein. Ob die Veranstaltung weitergeführt wird, steht in den Sternen. Das Ehepaar hatte am Sonnabend jedoch wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

   

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