Der SSV 80 Gardelegen hat das Doppelpunktspielwochenende erfolgreich bestritten und mit zwei Siegen abgeschlossen. Während der Müller-Sechser am Sonnabend in eigener Halle gegen Weißenfels mit 3:0 die Oberhand behielt, gewannen die Garddelegener gestern auch noch gegen die routinierten Hallenser des USV Halle II mit 3:0.

Gardelegen l Nach diesen beiden Siegen eroberten die Altmärker die Tabellenspitze, sind weiterhin ohne Satz- und Spielverlust und reisen am kommenden Spieltag zum Spitzenduell nach Ballenstedt. Dann wird sich zeigen, was die starke Auftaktbilanz wirklich wert ist.

SSV 80 Gardelegen - SV Rot-Weiß Weisßenfels 3:0 (26:24, 25:20, 27:25). Obwohl im Endeffekt ein klares 3:0 im Protokoll steht, hatte der SSV 80 mehr Mühe als erwartet mit den Weißenfelsern. Im Vorfeld wurde ein ersatzgeschwächtes Team in Gardelegen erwartet. Das kam auch, wehrte sich aber mit Händen und Füßen. Am Ende mussten die Gäste dann dennoch mit einem 0:3 die Heimreise antreten. Eigentlich standen die Weißenfelser mit dem Rücken zur Wand, boten dem Favoriten aber ordentlich Paroli. Schon im ersten Satz wurde deutlich, dass die Gäste nichts zu verschenken hatten. Bis zum Ende blieben sie dran, mussten sich dann aber dennoch mit 24:26 geschlagen geben. In Satz Nummer zwei hatten die Gardelegener die Sache jedoch sicher im Griff und gewannen mit 25:20. In Durchgang Nummer drei hieß es erneut zittern für den Müller-Sechser, denn auch dieser Satz ging - wie auch schon Durchgang Nummer eins - in die Verlängerung. Erneut zeigten die Hallenherren aber keine Nerven und brachten den Durchgang mit 27:25 nach Hause. Der Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende war gelegt.

SSV 80 Gardelegen: Heidecke, Viehmann, Koepke, Weber, Grothe, A. Kreißl, L. Kreißl, Schumann, Rummel, Lenz, Winkler, Braune.

SSV 80 Gardelegen - USV Halle Volleys II 3:0 (25:6, 25:11, 25:18). Einen Tag später sollte dann der vermeintlich schwerere Wochenendgegner warten. Die routinierten Hallenser stellten die jungen Dachse des SSV in der Vergangenheit immer wieder vor große Probleme, lösten die Sache meist mit Spielwitz und Ruhe. Doch davon war nicht viel zu sehen gestern - besser gesagt gar nichts. Nach nicht einmal einer Stunden "durften" die knapp 70 Zuschauer das Spiellokal wieder verlassen. Der SSV gab sich keine Blöße und verteilte so etwas wie eine Höchststrafe. Schon im ersten Satz lief es wie am Schnürchen. Ob die wuchtigen Aufschläge von Philipp Lenz, die krachenden Angriffsschläge von Pascal Grothe oder aber die Lufthoheit durch Jonas Rummel beim Block ließen die Hallenser wirklich alt aussehen. Beim 25:6 gelang denen gar nichts und nur zwei selbst erzwungene Punkte.

Auch in Durchgang Nummer zwei ging es so weiter. Der SSV marschierte nach vorn und agierte druckvoll. Über die Stationen 4:1, 5:4, 12:6 und 15:7 setzte sich der SSV konsequent ab. Zwar versuchten die Gäste den SSV beim 20:8 mit einer Auszeit noch einmal aus dem Konzept zu bringen, doch der Versuch schlug fehl - 25:11.

In Satz Nummer drei erhielten viele Akteure beim SSV mehr Einsatzzeit, die sonst nicht so zum Zuge kommen, dennoch reichte es zu einem Sieg, obwohl es bis zum 17:15 durchaus eng zuging. Am Ende stand aber das 25:18 zu Buche.

"Wir haben unser Ziel erreicht und zwei klare Siege eingefahren. Jonas Rummel stach aus einer geschlossenen Mannschaft an beiden Tagen noch heraus", so Trainer Gerhard Müller.

SSV 80 Gardelegen: Heidecke, Viehmann, Koepke, Grothe, A. Kreißl, L. Kreißl, Schumann, Rummel, Lenz, Winkler, Braune.