Salzwedel l Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche beim SSV 80 Gardelegen zeigte sich die D-Jugend des ESV Lok Salzwedel gut erholt und besiegte im Rahmen des Kreisliga-Punktspieltages auf heimischem Rasen die Mannschaft des SV Heide Jävenitz völlig verdient mit 3:0 (1:0).

Während der ESV Lok seinen sechsten Tabellenplatz festigen konnte und nunmehr bei 16 Saisonpunkten steht, rutschte der SV Heide Jävenitz (12 Punkte) auf Platz neun ab. Allerdings hätte Heide-Coach Steffen Schulze gern eine schlagkräftigere Truppe auf den Stadionrasen geschickt. "Zwei Leistungsträger haben noch kurzfristig abgesagt. Ich denke, mit denen wären wir zumindest konkurrenzfähiger gewesen", so Schulze.

Auf der anderen Seite füllte der ESV Lok Salzwedel sein Team wieder mit einigen E-Junioren auf. Besonders auffällig dabei war der kleine Neo Preuß, der meist mit seinen Dribblings über die linke Seite für mächtig Betrieb sorgte.

Zum Spiel: Von Beginn an waren es die Gastgeber, die das Spielzepter an sich rissen. Wie schon erwähnt wurde es immer gefährlich, wenn Preuß über die linke Seite in die Gefahrenzone eindrang. Seine Flanken fanden aber zunächst noch keinen Abnehmer. Und wenn doch, dann ließen Marius Zumpe, Marvin Thiele oder auch Hannes Serien gute Möglichkeiten liegen. Vor einem Rückstand bewahrte die Jävenitzer zu Beginn aber auch Keeper Mattes Schulze, der oftmals Kopf und Kragen riskieren musste. Auf der anderen Seite tauchten die Gäste nur sporadisch in der Lok-Hälfte auf. Wenn, dann versuchte sich Jonas Steiniger, doch zumeist erfolglos. In Minute 14 war es aber soweit. Während Schulze einen Thiele-Schuss noch abwehren konnte, staubte Marius Zumpe ab und traf zum umjubelten 1:0.

Danach vergaßen es die Salzwedeler jedoch, weitere Treffer nachzulegen. Chancen dazu waren jedenfalls da. In Minute 21 scheiterte Hannes Serien aus fünf Metern und kurz vor der Pause hatte Nick Luckmann gleich mit zwei Aktionen das 2:0 auf dem Fuß. Einmal schoss er daneben, und bei seinem anderen Versuch war Mattes Schulze zur Stelle. Wenn man der Lok-Truppe etwas vorwerfen kann, dann die schwache Ausbeute vor dem Tor, denn ein 1:0 ist ein gefährliches Ergebnis.

Für die nötige Ruhe sorgte dann aber gleich kurz nach Wiederbeginn Luckmann (32.). Toll vorgelegt bekam er das Leder durch einen Fallrückzieherpass von Neo Preuß, der sich gemeinsam mit dem Torschützen sehr über diesen Treffer freute. Mit diesem Tor zum 2:0 war natürlich auch so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen. Doch die Gastgeber ließen nicht locker. In Minute 38 hatte Heide Glück, denn Zumpe donnerte das Spielgerät an den Querbalken. Alles klar machten die Salzwedeler dann aber in Minute 39. Eigentlich hatte Heide-Kapitän Jonah-Matti Osmers die Situation schon geklärt, doch sein Rückpass auf Keeper Schulze war viel zu kurz. Thiele sprintete dazwischen und verwertete eiskalt zum 3:0 für Lok.

Danach wechselte ESV-Coach Grünheit ein wenig durch. Darunter litt auch ein wenig der Spielfluss. Nun kam auch Heide zu Chancen. Ihren ersten Schuss auf das Lok-Tor gab in Minute 46 Jonas Steiniger ab. Allerdings hatte Keeper Marlon Schütze keine große Mühe damit. Fünf Minuten vor dem Ende hatte dagegen Eric Dahm mit einer Doppelchance den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch auch hier fand er in Schütze seinen Meister. Kurz danach beendete der souveräne Schiri Ulrich Konieczny die Partie, die mit dem ESV Lok auch den verdienten Sieger sah.

Torfolge: 1:0 Marius Zumpe (14.), 2:0 Nick Luckmann (32.), 3:0 Marvin Thiele (39.).

ESV Lok Salzwedel: Schütze - Gräfe, Luckmann, Preuß, Serien, Kahlert, Zumpe, Thiele, Paul (O. Koch, M. Koch, Böhme, Grünheit).

SV Heide Jävenitz: Schulze - Berger, Osmers, Schäfer, Ernst, Schiller, Dahm, Steiniger, Schulz (Nielsen).

SR: Ulrich Konieczny.

Vorkommnisse: Keine.