Am Freitagabend steigt die 14. Auflage des Hallenfußballturniers um den Kroschke-Cup. Dabei spielt auch der aktuelle WM-Ball "Brazuca" eine nicht unwesentliche Rolle.

Magdeburg l Cheforganisator Heiner Laugisch ist ein umtriebiger Mensch und "Hans Dampf" in allen Gassen. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern vom Verein Kroschke-Cup e.V. hat der 76-Jährige in den vergangenen Wochen weder Zeit noch Mühe gespart, um erneut ein attraktives Hallenfußballturnier auf die Beine zu stellen.

Am morgigen Freitag ist es wieder so weit. Ab 16 Uhr ist die Gieselerhalle geöffnet, um 17 Uhr eröffnen Sportminister Holger Stahlknecht und Heiner Laugisch das Turnier. Im ersten Spiel um 17.15 Uhr stehen sich gleich Regionalligist 1. FC Magdeburg und der SSV Besiegdas gegenüber. Cupverteidiger Eintracht Braunschweig II ist im dritten Turnierspiel um 17.41 gegen den MSV 90 Preussen erstmals gefordert. Weiterhin dabei sind noch der Schönebecker SC, MSV Börde und TuS Neustadt (alle Gruppe A) sowie der SV Fortuna, VfB Ottersleben und FSV Barleben (Gruppe B). Verbandsligaaufsteiger SSC und Landesliga-Spitzenreiter Barleben debütieren nicht nur beim Kroschke-Cup, sondern dürften auch eine größere Zahl an Fans mitbringen.

Vor nunmehr 14 Jahren übernahm Heiner Laugisch auf Bitten des damaligen Ausrichters MSV 90 Preussen das Zepter für den Kroschke-Cup, wechselte aber schnell mit dem Turnier zum FCM. "Da war ich mir selbst noch nicht im klaren, was da alles dazugehört, solch ein Turnier zu organisieren. Im Leben ist es manchmal auch ganz gut, wenn man nicht alle Einzelheiten kennt", so Laugisch, der inzwischen dem Verein Kroschke-Cup e.V. vorsteht.

Bei der 14. Turnierauflage morgen spielt auch der aktuelle WM-Ball "Brazuca" eine wichtige Rolle. Zum einen soll damit gespielt werden (Laugisch: "Ich gehe extra nochmal los, um solch einen Ball zu besorgen"), zum anderen ist der Original-Brazuca bei einer Tombola zu gewinnen. Zur Teilnahme daran beachte man die in der Halle verteilten Flyer.

So winkt morgen nicht nur ein unterhaltsamer Fußballabend, sondern mit etwas Glück auch der WM-Ball.