Stadtfeld (hm) l Die Männer der Wasserball Union Magdeburg (WUM) kassierten im letzten Saison-Heimspiel der 2. Liga Ost gegen die Gaststarter von Stepp Prag eine peinliche 4:13 (1:3, 2:4, 0:2, 1:4)-Niederlage, konnten vor den gut 100 Zuschauern in der Dynamo-Schwimmhalle nicht einen der vier Spielabschnitte für sich entscheiden.

Die Gäste lagen stets in Führung. WUM-Kapitän Patrick Stelzner gelang per Strafwurf der 1:1-Ausgleich. Doch die Prager zogen unbeirrt ihre Kreise. Nach dem 1:4 zu Beginn des zweiten Viertels gelang der WUM durch Tore von Stelzner und Ilia Butikashvili der 3:4-Anschluss. Doch danach war schon wieder Schluss mit der Magdeburger Herrlichkeit. Die Tschechen antworteten mit drei Toren in Folge zum 3:7-Halbzeitstand. Auch die folgenden Viertel brachten keine Besserung.

"Mit dieser Niederlage dürften wir die ostdeutsche Meisterschaft verspielt haben, da wir gegenüber Brandenburg und Prag nicht nur drei Minuspunkte mehr, sondern auch das deutlich schlechtere Torverhältnis haben", ist sich WUM-Manager Klaus-Peter Knobloch sicher.

Die Elbestädter träumen aber immer noch vom Aufstieg in die 1. Bundesliga, da die Ergebnisse der Prager aus der Tabelle herausgerechnet werden, die zweite Mannschaft der SG Neukölln nicht aufstiegsberechtigt ist und Tabellenführer Brandenburg angeblich nicht aufsteigen will.

"Doch wer das Spiel gegen Prag gesehen hat, dem dürften erhebliche Zweifel ob der Ligatauglichkeit gekommen sein. Eine gute Abwehr reicht nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Es müssen auch Tore her. Und wer zu Hause nur vier davon wirft, kann gegen eine Spitzenmannschaft auch in der 2. Liga nicht gewinnen", so Knobloch.