Magdeburg l Wie im vergangenen Jahr feierte die weibliche C-Jugend der JSpG Halle/Magdeburg/Barleben erneut den Turniersieg beim Cup der Landesmeister in Berlin, an dem zehn Landesmeister teilnehmen sollten.

Da der Brandenburger Meister kurzfristig absagte, sprang Rudow Berlin ein. Diese Mannschaft hatte gegen die hochmotivierte JSpG keine Chance und wurde nach einem 6:6-Zwischenstand mit 32:8 förmlich überrollt.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner Sachsenring Zwickau. Es entwickelte sich ein interessantes und abwechslungsreiches Handballspiel, das lange offen war. Jedoch konnte unsere Mannschaft in der Endphase mit 22:19 gewinnen.

Der SV Grün Weiß Schwerin, der Meister Mecklenburgs, wartete in dritten Spiel. Eine sehr spielstarke kompakte Mannschaft bereitete der JSpG eine halbe Stunde erhebliche Probleme, aber auch hier konnte das Team das Spiel mit 16:12 für sich entscheiden.

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen den Meister aus Schleswig Holstein, der SG Dittmarschen, standen die Mädchen bereits als Erster der Gruppe B fest. Trotzdem wurde auf Sieg gespielt und mit 23:17 gewonnen.

Im Halbfinale gegen Henstedt/Ulzburg, dem Niedersachsen-Meister, zeigte die JSpG eine gute Leistung und gewann deutlich mit 23:17. Damit war das Finale gegen den Gastgeber und Berliner Meister, dem TSC Berlin, perfekt. Hier entwickelte sich ein echtes und spannendes Endspiel. Die JSpG begann sehr konzentriert, konnte mit 5:2 in Führung gehen. Aber die Heimmannschaft glich aus und übernahm selbst die Führung. Beim Halbzeitstand von 11:12 war noch keine Entscheidung gefallen.

Zehn Minuten vor Schluss stand es 18:14 für Berlin. Doch die JSpG kämpfte sich wieder heran, konnte sich am Ende über einen 25:22-Sieg freuen. Aus der Siegermannschaft, in der alle Spielerinnen ihren Anteil am Erfolg hatten, ragten aber Henriette Dreier, Lucie Kretzschmar, Vanessa Dierks und Michelle Paluszkiewicz noch heraus.

JSpG: Zeller, Pape, Wolf, Treffkorn, Janze, Knapps, Paluszkiewicz, Kretzschmar, Dierks, Dreier, Franz, Welhöner, Stelik, Schambach