Magdeburg (hm) l Als die Männer der Wasserball Union Magdeburg am Sonnabend um 17 Uhr zum letzten Saisonspiel der 2. Liga Ost bei der HSG TH Leipzig ins Wasser stiegen, war die Entscheidung um den Aufstieg in die 1. Bundesliga praktisch schon gefallen. Durch den eine Stunde früheren Beginn in Berlin hatte Tabellenführer Brandenburg durch seinen 12:-7 Sieg bei der zweiten Mannschaft der SG Neukölln den Aufstieg so gut wie sicher unter Dach und Fach.

Trotzdem hingen sich die Elbestädter in Leipzig noch einmal richtig rein, obwohl nur elf Akteure zur Verfügung standen, unter anderem auch Center Ilia Butikashvili nicht dabei war. Beide Teams wollten den gut 75 Zuschauern noch einmal ein ansehnliches Spiel zeigen, die Führung wechselte immer wieder hin und her.

Die WUM-Akteure vermochten es erneut nicht, ihre zahlreichen Möglichkeiten in Tore umzumünzen, ließen reihenweise Chance liegen. Doch sie kämpften bis zur letzten Sekunde und nahmen mit dem knappen 8:7 beide Punkte mit nach Magdeburg. Dennoch reichte es nicht zu Platz eins und Aufstieg in die Bundesliga. Den hat in der um die Ergebnisse von Stepp Prag bereinigten Tabelle die punktgleiche SG Brandenburg dank der um neun Treffer besseren Tordifferenz sicher.

"Ich denke mal, Brandenburg wird sein Aufstiegsrecht wahrnehmen, sonst hätten sie nicht in Neukölln gewonnen", so der enttäuschte WUM-Teammanager Klaus-Peter Knobloch vor der heutigen Mitgliederversammlung.

WUM: Schoder - D. Bott, Hagendorf, Kohnert 3, Max Lehnert 1, Stelzner 3, Gründemann, Wolfgram, Wiese 1, Moritz Lehnert, Grigoleit