Der 4. Spieltag der Fußball-Landesklasse 2 hält am Wochenende einige interessante Partien, darunter zwei Magdeburger Stadtderbys, bereit. Besondere Spannung verspricht das Duell zwischen Germania Olvenstedt und Aufsteiger HSV Medizin.

Magdeburg l Bereits heute um 19 Uhr kommt es am Gübser Weg zum Lokalduell zwischen dem SSV Besiegdas und Fortuna II. Die Ostelbier wollen in diesem Spiel unbedingt den ersten Sieg einfahren. Bis jetzt holte die Machill-Elf nur magere zwei Punkte aus drei Spielen. Nach zwei Remis zum Start setzte es zuletzt beim Gastspiel in Kleinmühlingen eine herbe 0:3-Niederlage. Besser laufen soll es jetzt gegen die Fortuna-Zweite, die auch nur drei Punkte aus den ersten drei Spielen holte. Die Gäste vom Schöppensteg gehen nach dem Derbysieg gegen TuS 1860 aus der Vorwoche aber sicher mit einer breiteren Brust in das Spiel.

Im zweiten Derby, zur gewohnten Zeit am Samstag um 15 Uhr, treffen zwei erfolgreicher in die Saison gestartete Teams aufeinander. Der Tabellendritte Germania Olvenstedt empfängt den Aufsteiger HSV Medizin. Die Olvenstedter mussten nach zwei Siegen zu Beginn erst am vergangenen Spieltag Punkte gegen Auf-stiegsaspiranten Rot-Weiß Zerbst abgeben. Mit einem Dreier im Derby will Germania weiterhin oben dran bleiben.

"Nach den verschenkten drei Punkten in Zerbst wollen wir uns die Zähler im Derby wiederholen", so Germania-Trainer Maik Hermann. "Wir kennen Medizin schon Jahre lang, haben viele Testspiele gegen sie bestritten. Sie werden sich sicher nicht verstecken. Dennoch ist Medizin ein Aufsteiger, gegen den wir gewinnen müssen." Der Tabellendritte muss auf den rotgesperrten André Gumpert verzichten.

Liganeuling HSV Medizin hat in diesem Derby erneut nichts zu verlieren. Mit vier Punkten stehen die Mediziner aktuell auf Rang acht. Nach dem Derbysieg aus der Vorwoche gegen Arminia scheint der HSV endgültig in der Liga angekommen zu sein und kann völlig entspannt in das nächste Magdeburger Duell gehen.

TuS 1860, in der Vorwoche im Neustadt-Derby gegen Fortuna II verloren, tritt am 4. Spieltag gegen Blau-Weiß Neuenhofe an. Für die Elf von TuS-Trainer Tino Beyer zählt gegen die Blau-Weißen vier Tage vor dem Pokalknaller gegen den Halleschen FC nur ein Sieg.

Auch Arminia benötigt drei Punkte. Die Buckauer haben unter Neu-Trainer Thomas Tietz einen klassischen Fehlstart hingelegt und befinden sich nach drei Spieltagen mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Rang. Nun hofft Arminia im Heimspiel gegen Blau-Weiß Niegripp auf die ersten drei Punkte.

Reichlich Punkte gesammelt hat hingegen der FC Zukunft. Der Fast-Absteiger aus der Vorsaison kam mit dem altbekannten Trainer Stefan Lutter bedeutend besser aus den Startlöchern und sammelte bereits sechs Zähler. Auf Rang vier stehend bekommen es die Lemsdorfer an diesem Wochenende mit Rot-Weiß Zerbst zu tun.