Im Mittelpunkt des 6. Spieltages der Fußball-Stadtoberliga steht das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer Roter Stern und der SpG AEO/PSV, die um 15 Uhr an der Dodendorfer Straße angepfiffen wird.

Magdeburg l Den Auftakt vollziehen jedoch um 12.30 Uhr im GutsMuths-Stadion die zweiten Mannschaften des MSV Börde und des VfB Ottersleben. Der Start verlief für beide Mannschaften recht unterschiedlich. Während die Stadtfelder nach fünf Spieltagen immer noch ungeschlagen sind, haben die Südwester gerade einmal drei Zähler auf der Habenseite. So gehen die Stadtfelder auch als Favorit in die heutige Begegnung, auch wenn das eine ganz schwere Partie wird.

Eine Viertelstunde später folgt an der Zielitzer Straße der Anstoß zur Begegnung TuS 1860 Magdeburg II gegen Aufsteiger Post SV. Die Gäste, die mit 18 Treffern den zweitbesten Angriff der Liga stellen, sind im Spiel gegen den Vorletzten Favorit. Jedoch ist den Neustädtern immer dann, wenn es keiner vermutet, schon oftmals eine Überraschung gelungen. Ein Selbstläufer ist das Spiel für den Post SV daher keinesfalls.

Für viele überraschend belegt der Fermersleber SV derzeit nur Rang neun. Aktuell beträgt der Rückstand auf das Spitzenreiter-Duo Roter Stern und SV Eintracht bereits neun Zähler. Allerdings haben die Fermersleber erst vier Begegnungen ausgetragen. Nun gastiert der Fünfte BSV 79 auf dem Platz der Freundschaft. Anstoß ist um 15 Uhr.

Vor einer von der Papierform her ganz einfachen Aufgabe steht der SV Eintracht, der ab 15 Uhr am Schöppensteg das bisher punktlose Schlusslicht SKV MeriDian empfängt. Doch Hochmut kommt vor dem Fall. Trotzdem ist alles andere als ein klarer Eintracht-Sieg eine Überraschung.

Ebenfalls als Favorit geht der 1. FC Magdeburg II ab 15 Uhr in das Spiel gegen den SV Pechau. Auch die Pechauer sind mit dem Start bei erst drei Punkten nicht zufrieden. Ein Punktgewinn bei der Clubzweiten wäre da schon ein Gewinn.

Ebenfalls um 15 Uhr empfängt die SG Handwerk am Umfassungsweg den SV Seilerwiesen, wobei der Gastgeber die Favoritenrolle inne hat.

Bleibt noch das Spitzenspiel. Der Tabellenführer stellt aktuell die beste Abwehr der Liga, hat erst zwei Gegentreffer kassiert, will diesen Rang auch bis zum Ende verteidigen und in die Landesklasse zurückkehren. Die Spielgemeinschaft kommt dagegen immer besser in Tritt. Beide Mannschaften trafen im August in einem Freundschaftsspiel aufeinander, da behielt die SpG mit 3:1 die Oberhand.