Magdeburg (hm) l In der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen kassierte Noch-Spitzenreiter Fermersleber SV in Schönebeck die zweite Saisonniederlage. Der HSV Magdeburg landete gegen Schkopau einen Kantersieg, der MSV 90 verlor beim Vorletzten Gräfenhainichen.

Lok Schönebeck - FSV 30:24

Magdeburg (mmu) l Die Schönebeckerinnen gewannen letztlich verdient gegen den Noch-Spitzenreiter, weil sie zum einen ihre Chancen konsequent nutzten, zum anderen das Torwartduell klar für sich entschieden.

Das 1:0 per Siebenmeter sollte die einzige Führung des Gastes bleiben. Lok setzte sich über ein 3:3 auf 10:4 ab. Die zweite Hälfte bot bei den Musche-Schützlingen das selbe Bild. Zu wenig gehaltene Bälle in der Abwehr und zu viele Fehlwürfe im Angriff. Nachdem die Gäste dennoch auf 24:20 verkürzen konnten, keimte kurz Hoffnung auf, doch die Gastgeberinnen brachten den klaren Erfolg sicher nach Hause.

FSV: Slotta - Gottschalk, Daul-Acksteiner, Wilke 2, Musche 10, Rokowski 2, Engelmann 1, Schröder 9

HSV - Buna Schkopau 50:24

Sudenburg (aej) l Gegen den Tabellensechsten MSV Buna Schkopau zeigten die Stadtfelderinnen überragenden Tem-pohandball aus einem sehr kompakten Abwehrverband heraus mit ebenfalls guten Torhüterleistungen.

Trotz eines Holperstarts führte der HSV, bei dem mit Joelina Kortz, Janna Kopmann und Vivien Goldgraebe drei etatmäßige Rückraumspielerinnen fehlten, nach zehn Minuten mit 6:4. Die folgende deutliche spielerische Überlegenheit der Gastgeberinnen fand ihren Ausdruck in der 23:9-Pausenführung, womit die Partie natürlich bereits entschieden war. Da das Tempo auch im zweiten Abschnitt hochgehalten wurden, feierten das junge HSV-Team am Ende einen Kantersieg.

HSV: Schick, Drews - Va. Goldgraebe 4, Kumpf 2, Zieger 6, Winkler 16, Meineke 3, Falkenberg 1, Lorenz 1, Wolke 6, Corfei 6, Ruge 6

Gräfenhain. - MSV 90 29:17

Magdeburg (hm) l Der Magdeburger SV 90 trat bei Aktivist Gräfenhainichen wiederum nur mit einer Rumpftruppe und praktisch ohne gelernte Torfrau an. Jessica Reß begann zwischen den Pfosten, fehlte so im Angriff. Die Gastgeberinnen zogen schnell auf 5:1 davon, führten zur Pause mit 13:7, da saß Anja Friebl verletzungsbedingt bereits auf der Bank.

Beim 18:14 waren die Lemsdorferinnen noch einmal auf vier Tore ran, kamen aber auch in der Folgezeit mit der rustikalen Gangart der Gastgeberinnen, die ihren ersten Sieg feierten, nicht zurecht.

MSV 90: Kracht 3/1, Zunkel 1, Jessica Reß 4, Körtge 1, Lincke 3, Friebel, Barth 4, Jennifer Reß 1