Magdeburg l Volleyball erlebt derzeit in Magdeburg einen großen Aufschwung. Mit dem Aufstieg des USC in die 3. Liga Nord der Männer und der Rückkehr der Frauen in die Regionalliga wurden ordentliche Duftmarken gesetzt.

Zugleich ist das Ende der Fahnenstange, geht es nach den Vorstellungen der USC-Verantwortlichen, noch längst nicht erreicht. "Mittelfristig wollen wir in die 2. Bundesliga, Volleyball als Ballsportart in Magdeburg noch populärer machen", wünscht sich Hendrik Oelze (55), der mit der damaligen HSG TH Magdeburg unter Coach Jürgen Gläser in der DDR-Oberliga spielte und die USC-Männer in den 1990er Jahren auch schon in der 2. Bundesliga betreute, ehe er seit dem vergangenen Sommer mehr im Marketing wirkt.

Aktueller Trainer der USC-Männer ist Matthias Waldschik (38), der als Zuspieler bis 2009 für den USC aktiv war. Der pendelte seinerzeit zwischen Regionalliga und Landesoberliga, will sich jetzt aber im Vorderfeld der 3. Liga festsetzen, und, geht es nach Waldschik, spätestens in der Saison 2015/16 zweitklassig sein, "ähnlich wie Bitterfeld im Süden des Landes."

Waldschik steht für den sportlichen Aufschwung des USC, bittet bis zu siebenmal die Woche zum Training und übt den Trainerjob neuerdings hauptberuflich aus. Möglich machte dies eine Drittmittelfinanzierung, die durch den Landesverband, den USC und den Europäischen Sozialfonds (ESF) und dessen Projekt "Volley Kids" getragen wird. Mittlerweile gibt es in zehn Grundschulen Arbeitsgemeinschaften, stehen 21 USC-Mannschaften im Spielbetrieb.

Für die Zukunft wünscht sich Waldschik mit Blick auf sein Männerteam "eine weitere Verbesserung im individual-taktischen Bereich, und dass das Team weiter zusammen wächst." Nachdem sich in letzter Zeit im USC-Umfeld, einschließlich der Campushalle, einiges getan hat, dürfen es ruhig noch mehr Heimzuschauer sein, so Coach Waldschik.

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