Magdeburg (hol) l Nach den beiden souveränen Zu-Null-Siegen vom letzten Wochenende gegen den VC Olympia Berlin II und den VfL Pinneberg machen sich die USC-Volleyballer heute Nachmittag auf in die Bundeshauptstadt nach Berlin. Dort kommt es zum Spitzenspiel in der 3. Liga beim Tabellenführer Berliner VV.

Beide Teams sind punktgleich, die Berliner haben aber ein Spiel weniger absolviert als der USC, sind auch aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegenüber den Gästen leicht im Vorteil. Allerdings wollen die Magdeburger diesen Vorteil durch einen Auswärtssieg heute ab 19 Uhr in der Anton-Saefkow-Halle schrumpfen lassen und damit das Meisterschaftsrennen noch spannender gestalten.

Sollten die Elbestädter, die mit voller Kapelle antreten, eine ähnlich konzentrierte Leistung wie gegen Pinneberg abrufen, dabei vielleicht in der Annahme noch "eine Schippe drauflegen", wäre ein Auswärtserfolg alles andere als undenkbar. Eine gute Annahme ist beim Volleyball nun mal ein Schlüsselelement, um den Gegner im Block, insbesondere durch das schnelle Angriffsspiel über die Mitte, unter Druck zu bringen. Hier haben die Magdeburger mit Philipp Maaß, Robert Engel oder Michael Petereit auch genügend Potenzial, dies umzusetzen.

Es ist aktuell sowieso erstaunlich, dass sich der USC als Aufsteiger in der höheren Liga so schnell in der Spitze festgesetzt hat. Gab es früher immer noch einmal bei den vermeintlich schwächeren Gegnern den einen oder anderen "Betriebsunfall" in Form einer Niederlage, so ist das Team heute anscheinend so weit gefestigt, "mentale" Schwächephasen letztlich unbeschadet zu überstehen. Außerdem wurden Ausfälle einzelner Stammakteure gut kompensiert. Dazu kommt aktuell noch, dass mit Tim Lautenschläger ein weiterer Spieler dazu gekommen ist, der das Team durch seine gute Physis insbesondere in Block und Angriff noch pushen kann.

Das Topspiel des Tages kann heute wieder via Liveticker unter www.usc-volleyball.de/app verfolgen werden.