Durch einen klaren 36:21 (20:13)-Heimerfolg über den Ligarivalen BSG Aktivist Gräfenhainichen zogen die Handballfrauen des Fermersleber SV in das Endspiel um den Landespokal ein. Beste Werferin beim Sieger war Anja Schröder mit elf Toren.

Fermersleben l Der eigenen Favoritenrolle bewusst, gingen die Fermersleberinnen mit hohem Tempo ins Spiel, konnten sich schnell auf 4:1 und 6:2 absetzen. Danach jedoch ging die Ordnung in Abwehr und Umkehrspiel verloren. Zu viel einfache Fehler ermöglichten es dem Gast zunächst im Spiel zu bleiben. Beim 7:7 musste der FSV den Ausgleich hinnehmen.

Ein direkter 3:0-Lauf brachte wieder die Führung und hatte bis zum 14:11 Bestand. Dann begann die Heimsieben wieder konsequent zu verteidigen und vermied auch die technischen Fehler in der Vorwärtsbewegung. Resultat war die Vorentscheidung der Partie beim Halbzeitstand von 20:13.

Mit dem Elan der letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wollte der FSV in diesem Duell zweier Sachsen-Anhalt-Ligisten auch den zweiten Abschnitt starten. Nach einigen Pfostentreffern und dem 14. Tor des Gastes gelang dies auch und der FSV wurde seiner klaren Favoritenrolle gerecht, führte beim 24:14 erstmals zweistellig. Immer wieder waren Deckung und Torwart für die Damen aus Gräfenhainichen unüberwindbar.

Bis zum Spielende konnte der Vorsprung auf 15 Tore ausgebaut werden und mit dem hochverdienten 36:21-Erfolg der Finaleinzug gefeiert werden.

Im Mai wird es in zwei Finalspielen zum Duell mit dem Dessau-Roßlauer HV kommen. In diesem Duell auf Augenhöhe mit zwei würdigen Finalteilnehmern kann von zwei spannenden Partien ausgegangen werden.

Fermersleber SV: Slotta, Weitland - Gottschalk 1, Daul-Acksteiner 1, Wilke 3, Els 6, Rokowski 4, Schröder 11, Sauer 4, Pätzold 6, Heller