Magdeburg (hm) l Große Überraschung im Halbfinale um den Sporthaus-Sudenburg-Stadtpokal der Männer. Die Vorjahresfinalisten sind nicht mehr dabei. Cupverteidiger TuS 1860 scheiterte mit 1:2 beim HSV Medizin. Germania Olvenstedt, in den letzten vier Jahren stets im Finale, davon dreimal siegreich, schied mit 0:2 beim Stadt- oberligisten SG Handwerk aus.

Pokalverteidiger TuS 1860 musste sich wie schon vor Wochenfrist um Landesklasse-Punkte erneut beim Aufsteiger HSV Medizin geschlagen geben. "Eigentlich hätten wir nach 15 Minuten führen müssen, verschenken aber einfach zu viele klare Möglichkeiten", ärgerte sich TuS-Trainer Tino Beyer, der die Möglichkeiten von Marcel Schulz und zweimal Michael Dolke im Blick hatte.

Moritz Mierisch brachte die Gastgeber dann mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern in Führung (29.), Dolke glich kurz vor der Pause nach Vorarbeit des A-Juniors Jonas Kliche per Kopf aus (45.). Herbert Worlich nutzte dann am langen Pfosten stehend einen Patzer von TuS-Keeper Stephan Ganz aus, schob zum 2:1 ein (61.).

Die unterklassige SG Handwerk kam gegen Olvenstedt zu einem jederzeit verdienten Erfolg, freut sich nun auf das Finale am 30. April gegen den HSV Medizin. Die Gastgeber standen tief, warteten auf Fehler der enttäuschenden Germanen, die während der gesamten Spielzeit nur eine Möglichkeit durch Patrick Kohrmann hatten. André Petersdorf, mittlerweile bereits 37 Jahre alt, brachte Handwerk mit 1:0 in Front (53.), Philipp Garmann erhöhte kurz vor Schluss auf 2:0 (87.). Germania-Coach Herrmann süffisant: "Jetzt konzentrieren wir uns auf die Liga."