Magdeburg l "Für uns wird das ein leichtes Spiel", so Besiegdas-Trainer Sven Machill über das kommende Derby in der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, seiner Mannschaft gegen Germania Olvenstedt am Sonnabend um 15 Uhr. Keineswegs unterschätzt Machill aber den Gegner am 24. Spieltag, vielmehr spricht er von einem leichten Spiel, weil "wir als Außenseiter absolut unbelastet in das Spiel gehen können."

Anders als die Germania, die für die Mission Aufstieg erneut drei Punkte benötigt. Machill, dem am Wochenende neben dem rotgesperrten Torwart André Constabel auch der verletzte Mike Schröter fehlt, ergänzt realistisch: "Sollten wir etwas Zählbares mitnehmen, wäre das eine positive Überraschung."

Mit einem diszipliniertem Auftritt und einer guten Chancenauswertung könnte seine Mannschaft aber, wie schon beim 4:3-Sieg in Olvenstedt vor einem knappen halben Jahr, erneut punkten: "Wir haben im Hinspiel gezeigt, wie es gegen Germania gehen kann."

Auch Germania-Coach Maik Hermann erinnert sich an das Spiel in der Hinrunde: "Wir haben natürlich etwas gutzumachen. Damals haben wir verdient verloren. Jetzt benötigen wir aber weiterhin jeden Zähler im Aufstiegsrennen, wir können uns keine Niederlage leisten."

Beim Tabellenzweiten von der Jahnstraße sind alle Spieler fit, die Stimmung im Team ist sehr gut. "Jetzt müssen die Jungs nur noch ihre Hausaufgaben am Spieltag machen", so Hermann weiter.

Im zweiten Stadtduell dieses Spieltages treffen TuS 1860 Magdeburg und der FC Zukunft aufeinander. Für die 1860er geht es im Prinzip nur um den zehnten Saisonsieg: Die Neustädter werden es als Tabellensiebter weder mit der oberen noch mit der unteren Tabellenregion zu tun haben.

Für die Gäste geht es um mehr: Nach wie vor benötigt der FCZ Punkte für den Klassenerhalt. Nach zuletzt zwei Niederlagen werden die Lemsdorfer in der Neustadt versuchen, eine Reaktion zu zeigen und wieder etwas Zählbares mitzunehmen.

Auf den SV Fortuna II wartet die nächste knifflige Aufgabe. Die Elf von Trainer Marco Kilian tritt, nachdem sie zuletzt sechs Mal in Folge verloren hat, auswärts beim SV Germania Güsen an. Die Neustädter, die aktuell 24 Zähler auf dem Konto haben, könnten mit einem Auswärtsdreier punktemäßig mit Germania Güsen gleichziehen und den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern.

Der HSV Medizin verlässt ebenfalls die Elbestadt und tritt zu einem Gastspiel beim SC Vorfläming Nedlitz an. Die drittplatzierten Mediziner schweben aktuell auf einer Erfolgswelle, gewannen zuletzt vier Spiele hintereinander und wollen auch am 24. Spieltag drei Punkte mitnehmen. Einfach wird das sicher nicht: Auch der Gastgeber spielt eine gute Saison und steht aktuell auf dem fünften Platz.

Ganz andere Vorzeichen in Gnadau: Das Spiel zwischen dem Tabellenletzten SG Gnadau und dem SV Arminia ist der Krisengipfel des Spieltages. Die Gäste aus Buckau warten seit nunmehr acht Spielen auf einen Sieg. Gegen das Schlusslicht soll es nun mit einem Dreier klappen. Dabei ist die katastrophale Heimbilanz der SG Gnadau vielleicht ein Plus für Arminia: Acht der neun Partien in Gnadau gewann die jeweilige Auswärtsmannschaft.

1.GW Kleinmühlingen/Z.2450:1758

2.Germania Olvenstedt2381:3656

3.HSV Medizin Magdeburg 2338:2048

4.TSV Rot-Weiß Zerbst2363:3244

5.SC Vorfläming Nedlitz2337:2941

6.SSV Besiegdas 032442:4432

7.TuS 1860 Magdeburg2345:4931

8.Blau-Weiß Neuenhofe2333:4131

9.SG Blau-Weiß Niegripp2330:4629

10.SV Germania Güsen2343:4027

11.SV Gr. Santersleben2240:4827

12.FC Zukunft2439:5224

13.SV Fortuna Magdeburg II2446:6024

14.SV Arminia Magdeburg2332:5119

15.SV Eintracht Gommern2334:5519

16.SG Gnadau2233:6614

Bilder