Mit dem SV Eintracht aus der 2. Fußball-Stadtklasse, der Reserve des SV Arminia aus der 1. Stadtklasse sowie den Stadtligisten Roter Stern Sudenburg (Titelverteidiger), Germania Olvenstedt II und ESV Lok Südost steht das Teilnehmerfeld für die Finalrunde der Hallen-Stadtmeisterschaft der Männer am 12. Februar seit dem vergangenen Wochenende fest. Alle fünf Teams setzten sich in ihren Vorrundengruppen durch.

Stadtfeld. Dabei gab es bereits in der 1. Runde die erste Überraschung. Mit dem gleichen Punktverhältnis wie Stadtligist FC Zukunft, aber mit dem um einen Treffer besseren Torverhältnis behauptete sich der Spitzenreiter aus der 2. Stadtklasse, der SV Eintracht. "Es war eine spannende Staffel, in der es bis zum letzten Gruppenspiel sehr eng zuging", so Wolfgang Blankenburg vom Spielausschuss des Stadtfachverbandes. Ein großes Kompliment des Wettkampfgerichtes ging nach dem Turnier in Richtung TuS 1860 Neustadt. "Die Kleinfeldmannschaft nahm den Platz der zweiten Mannschaft ein, reiste ohne Auswechselspieler an und spielte dennoch durch."

Klare Verhältnisse gab es dagegen in der Vorrundengruppe 2. Hier bestimmte Titelverteidiger Roter Stern um Torjäger Daniel Tönniges, der sechs der 13 Sterne-Treffer erzielte, klar die Szenerie. Die Sterne gewannen alle vier Spiele und verwiesen den Post SV um fünf Punkte auf Rang zwei.

Ebenfalls mit fünf Punkten Vorsprung "marschierte" die Arminia-Reserve in der Vorrundengruppe 3 vor dem MSV 90 Preussen II ins Finale. Allerdings war die Spannung bis zum letzten Spiel gegeben, als sich beide Teams gegenüberstanden. Dass die Arminen auch dieses Spiel, wie die drei zuvor, "nur" mit 1:0 gewannen, änderte nichts am ersten Platz ohne Punktverlust und Gegentor. Fünf Zeitstrafen belegen, dass es in dieser Staffel kämpferisch zur Sache ging und das spielerische Moment oftmals unterging.

Spannung pur gab es dagegen in der Vorrundengruppe 4. Am Ende hatten mit der SG Messtron, dem HSV Medizin und Germania Olvenstedt II drei Mannschaften jeweils neun Zähler auf der Habenseite, so dass das Torverhältnis entscheiden musste. Da hatte die Germania-Reserve (+9) dann doch deutlich die Nase vor dem HSV Medizin (+4) und der SG Messtron (+4) vorn. Auch in den Spielen untereinander hätte Germania II nach dem Torverhältnis Platz eins inne, so dass dieser Ausgang gerechtfertig erscheint.

In der fünften Vorrundengruppe gab es dann wieder einen klaren Sieger. Der ESV Lok Südost um Torjäger René Fleck, der ebenfalls sechs Tore erzielte, gewann alle vier Spiele und verwies den USC mit sechs Punkten Vorsprung auf Rang zwei.

Letztendlich konnte der Veranstalter eine Vorrunde mit fünf verdienten Siegern und ohne gravierende Fouls registrieren. Selbst die insgesamt 14 Zeitstrafen trübten diesen Eindruck nicht.