@$ID/[No paragraph style]:Magdeburg. Die Spannung in der Fußball-Stadtliga bleibt auch nach dem 20. Spieltag erhalten. Weiterhin im Gleichschritt marschieren die beiden Spitzenteams, die ihren Drei-Punkte-Abstand beibehielten. Tabellenführer Roter Stern Sudenburg gewann locker mit 4:0 gegen den BSV 93. Noch gieriger auf den Torerfolg zeigten sich der Fermersleber SV, der gegen den Tabellenletzten ESV Lok Südost mit 9:1 gewann. Im Kampf um den Klassenerhalt konnte Germania Olvenstedt II einen 4:3-Sieg beim HSV Medizin einfahren.

Trotz dreimaliger Führung konnte der HSV Medizin keinen Punkt gegen Germania Olvenstedt II einfahren. Fabian Mußel (39. Minute), Jan Tornow (62.) und Alexander Gille (76.) brachten die "Mediziner" jeweils in Führung, doch Dennis Ferl (41.), Patrick Bergwein (73.) und Lonkowski (82.) konnten jeweils kurz darauf ausgleichen. Der HSV nutzte zum Ende hin seine Möglichkeiten nicht. Ganz anders präsentierten sich die Olvenstedter, die in der Schlussphase aggressiver zu Werke gingen und durch den zweiten Treffer von Ferl (84.) die Entscheidung erzielten.

Auf eher schwachem Niveau bewegte sich die Begegnung der SG Handwerk II und des Polizei-SV, welche die "Polizisten" mit 2:1 für sich entschieden. Bereits in der ersten Minute vollendete Christopher Renz einen Konterangriff der Gäste zur frühen Führung. Die SGH bemühte sich zwar, kam aber erst in der 55. Minute zum Ausgleich durch Holger Kreuziger. Renz schloss zehn Minuten vor dem Ende einen weiteren Konter zum 1:2 ab.

Die Partie zwischen dem FC Zukunft und dem VfB Ottersleben II fand mit dem 2:2 ein gerechtes Ergebnis. Den ersten Stich setzten die Gastgeber, die im Anschluss an eine Kemter-Chance nachsetzten, wobei der Ball vom Fuß des Otterslebers Christian Lausberger in den VfB-Kasten sprang (14.). Den Gästen gelang sechs Minuten später durch eine Einzelaktion von Michael Wilhelm der nicht unverdiente Ausgleich. Dann konnte Steven Hörske eine gelungene Zukunft-Kombination zum 2:1 abschließen (48.). Doch Mitte der zweiten Halbzeit leistete sich Zukunftler David Stäbner ein Foulspiel im Strafraum, wodurch Rico Nitschke zum 2:2-Endstand für den VfB Ottersleben II ausglich (66.).

Ebenso unentschieden trennten sich Aufbau/Empor Ost und die zweite Mannschaft des MSV 90 Preussen. In der hart geführten, aber dennoch fairen Partie hatten die Gastgeber die besseren Möglichkeiten. Auf der Gegenseite glänzten die Preussen mit gutem Umkehrspiel, wobei jedoch oftmals bei AEO-Schlussmann Alexander Röhr Endstation war. Nur in der 75. Minute war der Keeper machtlos, als Robert Bock eine Unaufmerksamkeit zur Gästeführung nutzte. Doch nur sechs Minuten später nahm sich Tom Rödel ein Herz, traf zum 1:1- Endresultat im Winkel (81.).

Spitzenreiter Roter Stern Sudenburg kam zu einem klaren 4:0-Sieg gegen den BSV 93. Sebastian Preckel eröffnete in der 27. Minute den Torreigen für die überzeugenden Gastgeber. Trotz weiterer guter Möglichkeiten dauerte es bis in die 61. Minute, ehe Norman Sommer einen Ball zum 2:0 ins eigene Tor abwehrte. Wiederum Preckel (83.) sowie Nils Röhlinger in der Nachspielzeit taten noch etwas für das Torverhältnis.

Dies scheint auch bitter notwendig, denn Verfolger Fermersleber SV gewann mit 9:1 gegen Schlusslicht Lok Südost. Bereits zur Pause hatten Steven Schoß (16.), Vinzent Rasche (22.), Simon Witt (29.) und Gezim Rrustemi (42.) einen 4:0-Vorsprung für die FSV-Kicker herausgeschossen. Als sich die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff eine kurze Auszeit nahmen, bestraften dies die Lok-Akteure mit dem 1:4-Anschluss durch Sebastian Buße (56.). Dieser Gegentreffer war ein Stich ins Wespennetz, denn nun drehte beim FSV Rasche erst richtig auf. Innerhalb von 17 Minuten gelangen dem Stürmer vier weitere Treffer. Den Schlusspunkt zum 9:1-Endstand markierte Witt mit seinem zweiten Tor an diesem Tag.

Torreich endete am Sonntag auch die Partie des 1. FC Magdeburg III gegen den SSV Besiegdas. Der gastgebende Tabellenvorletzte ging schnell durch Sebastian Wendt (7.) und Maurice Lücke (13.) mit 2:0 in Führung. Doch Daniel Naumann (26.) und Maik Schröter (39.) glichen noch vor der Pause aus. Goalgetter Ronny Lux gelang die erste Gästeführung (56.), doch die Freude währte nicht lang. Vom Anstoß weg trieb die FCM-Dritte den Ball nach vorn und konnte noch in der gleichen Minute durch Niklas Bergediek ausgleichen. Nach 70. Minuten schwächten sich die Platzherren durch Gelb-Rot für Tobias Hamann selbst. Doch auch in Unterzahl hatten die Blau-Weißen Chancen zum Siegtreffer. Diesen erzielten jedoch die Gäste, als Naumann zwei Minuten vor dem Ende einen direkten Freistoß zum 3:4 verwandelte.