Magdeburg. Am 18. Spieltag der Fußball-Landesklasse, Staffel 2, wird das Duell der zweiten Mannschaft des MSV Börde (8.) gegen Eintracht Gommern (4.) im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Diese Partie wird bereits um 12 Uhr im GutsMuths-Stadion angepfiffen. Alle anderen Begegnungen, so auch die Heimspiele des TuS 1860 Neustadt gegen den SV Altenweddingen sowie des SV Arminia gegen den SV Seehausen/Börde, beginnen um 14 Uhr.

Börde II-Coach Jens Sommer hatte bereits im Vorfeld der 0:1-Auswärtsniederlage in Seehausen damit gerechnet, dass seine Mannschaft nicht an die zuvor gezeigten Leistungen würde anknüpfen können: "In Seehausen mussten wir kurzfristig auf sechs Positionen umbauen. Zudem haben an diesem Tag nur André Prief, Philipp Zerfass und David Nordt überzeugen können. Zu wenig, um das gesteckte Ziel, Mannschaften, die unter uns in der Tabelle stehen, zu schlagen, erfüllen zu können."

Darum haben sich die Stadtfelder nun für das Spiel gegen den Tabellenvierten Eintracht Gommern einiges vorgenommen. "Mit Eric Scharge, Christian Held, Bennet Flöter, Tom Lüddecke und Torsten Seeger kehren wichtige Spieler in den Kader zurück. So haben wir personell bessere Voraussetzungen. Außerdem steht ein Heimspiel an, in dem wir etwas reißen und gegen die weitaus besser platzierten Gommeraner für eine Überraschung sorgen wollen."

Außerdem steigen an diesem Wochenende Heimauftritte zweier weiterer Magdeburger Mannschaften. Vor einer von der Papierform her lösbaren Aufgabe steht der TuS 1860 Neustadt. Die Neustädter kletterten nach dem 2:0-Auswärtssieg in Atzendorf auf den zweiten Tabellenplatz und empfangen nun das Kellerkind SV Altenweddingen (13.). Diese Partie dürfte jedoch kein Selbstläufer für die Mannschaft von Trainer Thomas Wilke werden. Zu oft in der Vergangenheit taten sich die TuS-Kicker gerade gegen sogenannte "leichte" Gegner in der Liga besonders schwer.

Vor einer wichtigen Partie steht der SV Arminia (14.). Um wieder in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen zu kommen, ist ein Erfolg gegen den SV Seehausen/Börde notwendig. Zudem wartet das neue Trainerduo Andreas Heyse und Uwe Mücke nach zwei knappen Niederlagen noch auf den ersten Sieg mit der zur Rückrunde übernommenen Mannschaft.

Auswärts sind hingegen Germania Olvenstedt und der BSV 79 gefordert. Bei den Olven-stedtern herrscht nach dem 3:0-Sieg gegen des TSV Rot-Weiß Zerbst gute Stimmung. Nicht nur die Defensive überzeugte gegen die starken Zerbster, auch die Abteilung Attacke scheint mit Rückrundenbeginn rund- erneuert. Neben den bekannten Goalgettern Andreas Bode und Patrick Kohrmann brachte zuletzt auch der Einbau von Denis Neumann weitere Torgefahr. Dies soll nun auch in Nienburg weiter gelingen, wobei die Aufgabe beim Tabellenvorletzten nicht allzu schwer erscheint.

Beim BSV 79 stehen entscheidende Wochen an. Das Schlusslicht hatte zum Rückrundenstart zweimal verloren und dabei altbekannte Schwächen offenbart. Der Sturm zeigte sich nicht durchschlagskräftig genug und in der Defensive leisteten sich die Cracauer zu viele Fehler. Wenn nun bei Union Heyrothsberge (7) und in den folgenden beiden Heimspielen gegen Nienburg und Olvenstedt keine Siege zu Buche stehen, werden sich die Schützlinge von Trainer Günther Reinke wohl mit den Planungen für die Stadtliga befassen können.

1.FSV Barleben 1911 16 48:17 40

2.TuS 1860 Neustadt 17 37:19 34

3.TSV Rot-Weiß Zerbst 16 29:20 34

4.Eintracht Gommern 17 41:27 31

5.SV Irxleben 1919 15 36:17 29

6.Germ. Olvenstedt 16 41:32 24

7.Uion Heyrothsberge 15 27:24 21

8.MSV Börde II 16 17:29 21

9.SV Seehausen/B. 15 21:17 20

10.ZLG Atzendorf 15 24:27 20

11.TSV Hadmersleben 16 27:33 20

12.E. Kl. Wanzleben 15 24:33 19

13.SV Altenweddingen 15 22:33 16

14.SV Arminia 16 13:28 11

15.FSV Nienburg 16 25:47 11

16.BSV 79 Magdeburg 16 14:43 7

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