Mit dem Sieg der Frauen des Osternienburger HC und der Männer des ESV Schwerin ging am Wochenende die 16. Auflage des Gerhard-Schulze-Gedenkturnier für Ü32-Senioren der Abteilung Hockey des MSV Börde zu Ende. Der Gastgeber belegte sowohl bei den Frauen als auch den Männern Rang fünf.

Sudenburg. Nach den insgesamt 25 Turnierbegegnungen durften die Organisatoren Thomas Reggelin und Michael Schmidt zu Recht das Resümee ziehen, wieder ein tolles Oldie-Turnier auf die Beine gestellt zu haben.

Dem sportlichen Geschehen in der Sudenburger Sporthalle drückte bei den Frauen der Osternienburger HC seinen Stempel auf. Das Team setzte sich ungeschlagen durch, verwies eines der beiden Leipziger Traditionsteams auf Rang zwei. Allerdings gab es auf dem dritten Rang mit dem Güstrower ATSV eine Überraschung. Die Mecklenburgerinnen verwiesen das zweite Leipziger Traditionsteam auf Rang vier.

Die Gastgeberinnen, welche eine Spielgemeinschaft mit dem ESV Schwerin bildeten, gingen am Ende leer aus. Viermal zwar nur knapp besiegt, blieb ihnen am Ende ohne Punktgewinn nur der fünfte und letzte Rang.

Bei den Männern machte das Trio ESV Schwerin, Rotation Prezlauer Berg Berlin und ATSV Güstrow letztendlich den Sieg unter sich aus. Am Ende musste sich der Titelverteidiger aus der Bundeshauptstadt den punktgleichen Schwerinern nur auf Grund des um zwei Treffer schlechteren Torverhältnisses beugen und sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Der ATSV Güstrow freute sich letztendlich über den dritten Rang, während der HCLG Leipzig mit Platz vier vorlieb nehmen musste.

Der MSV Börde erwies sich wieder einmal als guter Gastgeber, ließ fast allen anderen Teams den Vorrang. Kurzfristig musste aber das Vorhaben, mit zwei Mannschaften anzutreten, auf Grund von Spielerausfällen verworfen werden. Deshalb mischte man beide Teams. Allerdings lief der kleine Ball nur phasenweise optimal in den blau-roten Reihen. Auch im Torabschluss blieben einige Wünsche offen. So reichte es letztendlich nur zu einem Sieg, der mit 2:1 gegen die SpG Erfurter HC/ATV Leipzig recht knapp ausfiel. Die fünf Turniertreffer des MSV erzielten der Autor (2), Oliver Junker (2) und Thomas Reggelin.