Magdeburg (rsc). Am 22. Spieltag der Fußball-Landesliga Nord muss Aufsteiger SV Fortuna reisen, spielt am Sonnabend ab 15 Uhr aber in unmittelbarer Nachbarschaft. Gegner ist auf dem dortigen Sportplatz die SG Blau-Weiß Gerwisch.

Das Hinspiel hatten die Neustädter gegen eine völlig desaströse Gäste-Elf mit 5:1 gewonnen. Allerdings markierte der Aufsteiger vier seiner fünf Tore in den letzten zehn Minuten. "Das wird jetzt am Samstag ein ganz anderes, ein ganz schweres Spiel für meine Mannschaft", ist sich Trainer André Hoof sicher. "Dieses 5:1 ist bestimmt kein Maßstab über die gegenwärtigen Stärken beider Mannschaften!" So erwartet der Fortuna-Coach einen Kontrahenten, der sich "mit Händen und Füßen gegen eine weitere Niederlage wehren wird! Zudem hat sich der Trainerwechsel von Rolf Döbbelin auf Thomas Sauer ausgezahlt, ist eine neue Disziplin und ein Schub in der Mannschaft erkennbar."

Hoof gibt sich mit seinem Team weiter kämpferisch. "Unabhängig vom Leistungsschub in Gerwisch wollen wir unseren Trend auch dort fortsetzen. Wir wollen das Spiel gewinnen, um weiter an Ottersleben und Schönebeck dranzubleiben." Personell muss der junge Trainer auf den gelbgesperrten Patrick Wöge, die beruflich verhinderten Thomas Heinrich, Max Schönijahn und Marcel Lieke sowie den verletzten Nico Spieler verzichten.

Doch auch die Gerwischer rechnen sich etwas aus. "Das Hinspielergebnis spielt keine Rolle mehr, das haben wir aus den Köpfen gestrichen", so der einstige Preussen-Akteur, der auf einen fast vollständigen Kader zurückgreifen kann.