Wernigerode/Magdeburg (smu/hma). Der MSV Preussen kam gestern in einem Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga beim abstiegsbedrohten FC Einheit Wernigerode zu einem ungefährdeten 3:0 (3:0)-Erfolg, verbleibt aber als Rangzehnter mit nunmehr 41 Zählern im Niemandsland der Tabelle. Die Treffer erzielten Danny Matthias (89. Minute), Alexander Siemke (23.) und Kevin Knöfler (28.).

Die harmlosen Gastgeber kamen nur jeweils gegen Ende beider Halbzeiten zu je einer Möglichkeit, die aber keine Gefahr bedeuteten. So parierte Preussen-Keeper Christoph Juckelandt einen Schuss von Marco Oberstädt kurz vor Schluss ohne Mühe.

Matthias eröffnete den Torreigen bereits nach neun Minuten, als er eiskalt ins kurze Eck einschoss. Dem 0:2 durch Siemke ging der schönste Spielzug über Schulz, Knöfler und Röhl voraus. Vor dem 0:3 legte Röhl auf Knöfler ab, der einköpfte.

Während die Magdeburger allein im ersten Spielabschnitt noch zwei, drei weitere "Hundertprozentige" hatten, gab Marco Wiese kurz vor dem Pausenpfiff den ersten Torschuss der Gäste ab, verzog aber weit. Auf der Gegenseite rettete Matthias Günther gegen einen Knöfler-Kopfball auf der Torlinie (15.), blieb der Elfmeterpfiff nach einem Foul gegen Röhl aus.

In der zweiten Halbzeit schalteten die Preussen zwei, drei Gänge herunter, hatten keine hundertprozentige Torchance mehr, das Spiel aber jederzeit unter Kontrolle. So feierten die Preussen nach ihrer Rückkehr aus dem Harz noch kräftig im Lemsdorfer "Eulegraben".

Trainer Dirk Hannemann zum Spiel: "Das war ein verdienter Sieg. Die erste Halbzeit war von unserer Seite her sehr gut, da haben wir kompakt gestanden. In der zweiten Halbzeit haben wir nachgelassen und unsere Konterchancen nicht genutzt."