Magdeburg (mus/kkr). Am vergangenen Wochenende fanden die Endrunden um die Norddeutschen Meisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend B statt. Während sich die Mädchen des HSC 2000 in Neerstedt den Titel sicherten, mussten sich die Jungen des SC Magdeburg in Burgdorf mit Rang zwei begnügen. Beide Teams qualifizierten sich aber für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Das Halbfinale konnte der SC Magdeburg gegen Eintracht Hildenheim mit 33:24 siegreich gestalten und sicherte sich somit das ersehnte Viertelfinal-Ticket im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Im zweiten Halbfinale traf der TSV Burgdorf auf den Hastedter TSV. Die jungen Männer aus Burgdorf konnten ihr Spiel ebenfalls deutlich mit 31:23 gewinnen.

Wie schon in der Vorrunde traf der SCM im Finale erneut auf den TSV Burgdorf, allerdings mit einem etwas anderem Ausgang. Konnte das Vorrundenspiel noch siegreich gestaltet werden, musste man sich im Endspiel recht deutlich mit 21:29 geschlagen geben. Da die Qualifikation für das Viertelfinale bereits gesichert war, konnte diese Niederlage verschmerzt werden.

Erfolgreicher waren dagegen die B-Mädchen des HSC 2000, die sich in Neerstedt bereits zum dritten Mal in Folge die Norddeutsche Meisterschaft sicherten. Dabei wartete im Halbfinale auf die Mädchen von Trainer Manfred Jahn mit dem SV Union Halle-Neustadt der stärkste Kontrahent aus dem eigenen Bundesland.

In der ersten Hälfte (10:9) verlief das Spielgeschehen bis zum 4:4 (9.) ausgeglichen. Dann konnte sich der HSC auf 6:4 (12.) und später 10:7 (22.) absetzen. Doch Halle blieb dran, schaffte zur Pause den Anschluss. Nach dem Wechsel dominierten zunächst beide Abwehrreihen, ehe sich der HSC in einen wahren Rausch spielte und sich auf 17:11 (41.) absetzte. Diesen Vorsprung verteidigte der HSC bis zum 20:14 (48.), ehe man einen Gang zurück schaltete. Am Ende stand ein 21:18 auf der Anzeigetafel.

Im Finale traf der HSC 2000 dann auf Gastgeber TV Neerstedt. Auch dieses Spiel blieb bis zum 4:4 (7.) ausgeglichen. Dem HSC gelang danach zwar zweimal (7:4, 11:8) eine Drei-Tore-Führung. Doch zur Pause (11:10) war der TV wieder dran. Zu Beginn der zweiten Hälfte ging beim HSC zunächst nichts mehr. Der Gastgeber führte plötzlich mit 13:11 bzw. 17:15 (35.). Doch danach straffte sich der HSC, kam durch Cindy Degen zum 18:17 und gab die Führung bis zum Endstand von 23:20 nicht mehr ab.

HSC 2000 Magdeburg: Langenhan, Becker, Bormann – Hartstock 13/2, Priebe 7, Gey 5/1, Kerwin 5, Els 5, Klöppel 5, Degen 2, Kasch 1, Kumpf 1, Fliess, Heimburg, Lüter.