Magdeburg. Spitzenreiter 1. FC Magdeburg II empfängt am 27. Spieltag der Fußball-Verbandsliga am Sonnabend den abstiegsbedrohten Naumburger SV 05 an der heimischen MDCC-Arena. Anstoß ist um 15 Uhr.

Die Blau-Weißen gehen nicht nur von der Tabellenkonstellation, sondern auch von den materiell-technischen und finanziellen Voraussetzungen als Favorit in das Duell der beiden Domstädte.

" Sicherlich wollen wir dieses Spiel gewinnen und unser Punktekonto erweitern. Doch ich warne davor, das Spiel und den Kontrahenten auf die leichte Schulter zu nehmen ", meint FCM-II-Trainer Mario Middendorf. " Das wird ein ganz hartes Stück Arbeit. Wer das nicht glaubt, den erinnere ich gern an das Hinspiel, als wir mit Ach und Krach 1 : 0 gewannen. "

Middendorf macht zudem auf die knappen Ergebnisse der Naumburger aufmerksam. " Das ist eine gerade in der Abwehr kompakt stehende Mannschaft, die weitere Stärken im schnellen Umkehrspiel hat. Da muss jeder von Beginn an hellwach sein. Keiner darf den Kontrahenten unterschätzen. Ansonsten wird es sehr schwer, im Spiel den Hebel noch einmal umzulegen. "

Personell hat Middendorf fast alles an Deck. Während sich Moritz Instenberg wohl vorerst gänzlich in Richtung erste Mannschaft von dannen gemacht hat, kehren Philipp Glage und Christof Köhne zum Spiel wieder in den Kader der zweiten Mannschaft zurück.

" Auch Tim Girke hat wieder mit dem Training begonnen ", erzählt Middendorf. Ob der junge Mann allerdings bereits am Sonnabend zum Einsatz kommen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Neben diesem Heimspiel gegen Naumburg absolviert die Club-Zweite im April nur noch ein Auswärtsspiel bei der SG Union Sandersdorf ( 24. April ). Für die Union-Kicker ist es dann das zweite Aufeinandertreffen mit einer FCM-Elf nach dem Pokalspiel gegen die Regionalliga-Mannschaft des FCM am kommenden Mittwoch.

Ein echter Gradmesser wartet dann im Mai auf den aktuellen Tabellenführer der Verbandsliga. Mit vier Heimspielen gegen die Preussen, Wernigerode, Stendal und Piesteritz sowie den Auswärtsbegegnungen in Wolfen und Sangerhausen wird sich dann die Spreu vom Weizen trennen.