Die Regionalliga-Volleyballer des USC können wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Im ersten von drei Endspielen setzten sich die Oelze-Schützlinge am Wochenende in eigener Halle gegen den VfH Potsdam mit 3 : 1 ( 23, 24, -17, 16 ) durch.

Alte Neustadt ( hoe ). Es war das erwartet schwere Spiel, bei dem sich beide Teams vor allem in den ersten beiden Sätzen einen offenen Schlagabtausch lieferten. Der USC konnte den Erfolg letztendlich auf Grund des insgesamt besseren Blocks und einer Steigerung in der Annahme für sich verbuchen.

Im ersten Satz hatten sich die Gastgeber über 7 : 3 bis zum 11 : 4 schon einen ordentlichen Vorsprung erspielt, aber Potsdam erspielte sich Punkt um Punkt, und war beim 15 : 14 wieder dran. Grund dafür waren einige Nachlässigkeiten in der Annahme und individuelle technische Fehler. Den nun folgenden offenen Schlagabtausch entschieden die Magdeburger in der Endphase des Satzes knapp mit 25 : 23 für sich, obwohl sie schon 24 : 21 geführt hatten, den Ball aber zwei Mal nicht " tot " machten.

Auch der zweite Durchgang ging am Ende wieder knapp an die Gastgeber. Doch bis dahin hatte der USC ein hartes Stück Arbeit vor sich, musste vor allem einen deutlichen Sechs-Punkte-Rückstand aus der ersten Satzhälfte aufholen. Dazu verhalf den Elbestädtern vor allem die Steigerung im Block und eine deutlich verbesserte Quote im Angriff. Bezeichnend für die Leistungssteigerung war der " Killerblock " von Meineke und Nahrstedt zum Satz-ende, bei dem der Ball dem Potsdamer Angreifer wieder vor die Füße katapultiert wurde.

Nach der 2 : 0-Satzführung dachten die Magdeburger wohl an einen Selbstgänger und bekamen prompt die Quittung dafür. Anfängliche Nachlässigkeiten konnte man bis zum 12 : 13 zwar immer wieder ausgleichen, dann brach dem USC-Sechser aber eine Aufschlagserie des Potsdamers Risse das Genick, zumal sich der Annahmeriegel viel zu schlecht bewegte. Das deutliche 17 : 25 rüttelte die Hausherren aber wieder wach.

Im vierten Durchgang ließen sie überhaupt nichts mehr anbrennen, erreichten mit dem 18 : 8 nicht nur einen Zehn-Punkte-Vorsprung, sondern auch die Vorentscheidung, zumal man bis zum 25 : 16 konzentriert weiter spielte. Michael Frost punktete das eine und andere Mal über die Mitte und seine Mannschaftskameraden Nahrstedt, Opitz und Lautenschläger wurden von Zuspieler Hagemeier über die Außenpositionen bzw. aus dem Hinterfeld gekonnt in Szene gesetzt.

Nun warten die Magdeburger auf den Berliner TSC als nächsten Gegner im nächsten " Endspiel " – auch wieder ein Heimspiel am kommenden Samstag ab 18 Uhr in der Campushalle.

USC : Frost, Kliefoth, Ziskins, Nahrstedt, Hagemeier, Meineke, Vogler, Lautenschläger, Beyer, Oelze, Opitz, Schulz.