Schönebeck ( jae ). Die zweite Vertretung des HSC 2000 zeigte am 23. Spieltag der Handball-Oberliga der Frauen eine enttäuschende Leistung und verlor verdient beim Tabellenvorletzten Lok Schönebeck mit 28 : 29 ( 15 : 15 ).

Die jungen Banditen starteten schlecht ins Spiel, so dass schon in der 6. Spielminute eine Auszeit her musste. Doch auch diese blieb wirkungslos und Schönebeck gestaltete das Spiel bis zum 9 : 7 für die Bandits noch recht ausgeglichen. Dann folgte eine doppelte Zeitstrafe gegen den Gastgeber. In dieser Phase sah man kurzfristig engagierten Handball auf Seiten des Favoriten und die HSC-Zweite baute ihren Vorsprung auf 15 : 9 aus. Aber anstatt weiter druckvoll zu agieren, übernahmen nun die Schönebeckerinnen das Kommando, die vor allem in Sachen Einsatzbereitschaft und unbedingter Siegeswille den Juniors klar überlegen waren. Dementsprechend verdient schafften sie bis zum Pausenpfiff den Ausgleich ( 15 : 15 ).

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann äußerst spannend. Zwar lag die Bundesligareserve bis zum 18 : 21 vorn, doch binnen kürzester Zeit gingen die Schönebeckerinnen wieder in Front ( 21 : 22 ). Und diesen Ein-Tore-Vorsprung gaben die an ihr Limit gehenden Gäste bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Da die drittplatzierten Schkopauerinnen im Spitzenspiel gegen Niederndodeleben auch verloren, bleiben die jungen Banditen trotz der schlechten Leistung weiter auf Platz zwei.

HSC 2000 II : Heinze - Burmester 4, Degen 3, Meissner 1, Sellaoui 10, Garz 3, Brademann 2, Hübner, Bogdahn, Lipkow, Lampe 1, Müller 4.