Magdeburg. Mit einer mehr als deutlichen 23 : 34 ( 10 : 17 ) - Niederlage kehrten die Bundesligahandballerinnen des HSC 2000 am Samstagabend von ihrer letzten Auswärtspartie aus Berlin zurück. Gegen den BVB Berlin konnte die Subocz-Sieben lediglich in der Anfangsphase mithalten, musste sich danach aber den stark auftrumpfenden " Spreefüchsen " geschlagen geben und am Ende auch eine in dieser Höhe verdiente Niederlage hinnehmen.

Knackpunkt im Spiel der Elbestädterinnen war neben der fehlenden Durchschlagskraft im Angriff vor allem die kompakte Deckung der Berlinerinnen, gegen die man kaum ein probates Mittel fand.

Der Gastgeber startete konzentriert in die Partie und konnte nach sechs Spielminuten bereits auf eine 3 : 1-Führung verweisen, die Franziska Bartl beim 3 : 3 ( 8. ) jedoch schnell ausglich. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Mannschaften noch auf Augenhöhe, wobei die Einheimischen zunehmend stärker wurden. Allen voran Manja Görl sorgte auf Berliner Seite für mächtig Betrieb und ließ die Magdeburger Deckung oftmals ziemlich alt aussehen. Mit einem Dreierpack brachte Görl ihre Füchse schließlich mit 6 : 3 ( 11. ) in Front.

Da man im Angriff ebenfalls kaum ein probates Mittel gegen die kompakte Deckung der Berlinerinnen fand und mit unkonzentrierten Abspielen Ballverluste produzierte, nahmen die Füchse die Einladung zu einfachen Tempogegenstößen gerne an und konnten sich so bis zur 17. Minute auf 10 : 4 absetzen. Bis zur Pause konnte der Gastgeber den Vorsprung gar auf sieben Treffer erhöhen ( 17 : 10 ).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst einmal nichts an der Kräfteverteilung. Mit einem erneuten Angriff-Deckungswechsel konnte HSCTrainer Grzegorz Subocz zwar noch einmal das Angriffsspiel seiner Schützlinge beleben. Da der Gast zu diesem Zeitpunkt auch viel aggressiver in der Deckung agierte und auch Torfrau Anne Hofmeister mit guten Paraden glänzte, konnten sich die Elbestädterinnen bis zur 50. Minute noch einmal auf 19 : 24 herankämpfen.

Doch Berlins Trainer Edgar Fahrenwald unterbrach mit seiner Auszeit den Spielfluss des HSC und verhinderte somit weitere Ergebniskosmetik. Der Gastgeber legte nun noch einmal eine Schippe drauf und konnte nach einem erneuten Tempogegenstoß von Franziska Müller mit dem 28 : 21 ( 55. ) die endgültige Entscheidung erzwingen.

Danach zelebrierte der BVB bis zur letzten Minute gnadenlosen Tempohandball, dem die Elbestädterinnen nichts mehr gegenzusetzen hatten.

HSC 2000 Magdeburg : Hofmeister – Hubinger 6, Maue 5 / 1, Vogel 4 / 3, Sachse 2, Schüler 2, Bartl 1, Mendler 1, Kracht 1, Bange 1, Schröder, Hartmann, Wysinski.