Es hat nicht viel gefehlt zu einer Wiederholung des Hinspielergebnisses. Beim 1 : 1 ( 0 : 1 ) zwischen Germania Olvenstedt und dem TuS 1860 Neustadt am Wochenende waren die Gäste dem Sieg ein Stück näher.

Olvenstedt. Die Platzherren kämpften sich mit einer 45-minütigen Verspätung in diese Partie. In der ersten Halbzeit schien die Elf von Torsten Volkmar kaum auf dem Platz. Ihren Anteil am enttäuschenden Auftritt der Gastgeber hatten auch die Neustädter, die teilweise mit aggressivem Pressing bis in die Olvenstedter Hälfte hinein glänzten. Dazu kam, dass die Gäste ihre Zweikämpfe gewannen und auf die planlos geschlagenen Bälle der Olvenstedter immer eine Antwort hatten. Gösta Pysall und Nico Böhme hatten in der Luft leichtes Spiel und waren, wie alle anderen TuS-Akteure, meist einen Schritt schneller als die Platzherren.

So auch beim 0 : 1 in der 25. Minute. Gezim Rrustemi und Tino Beyer spielten im Mittelfeld den doppelten Doppelpass. Beim erneuten Versuch schien der Ball in Richtung Seitenlinie zu trudeln, weshalb die Olvenstedter schon abschalteten. Nicht so Jetmir Rrustemi, der den Ball noch erlief, in die Mitte passte und Christian Scholz fand, der beim Verwerten keine Probleme hatte. Olvenstedt hatte nur eine gefährliche Szene im ersten Abschnitt, als ein Freistoß von Bode an den Außenpfosten klatschte.

Der zweite Abschnitt konnte aus Sicht der Gastgeber nur besser werden. Zunächst musste jedoch Voigt bei einem Schuss von Michel Dolke aus spitzem Winkel retten. Drei Minuten später gelang aus dem Nichts der Ausgleich, als Böhme einen lang getretenen Freistoß von Bode ins eigene Netz köpfte ( 49. ). Vier Minuten später fast die Duplizität der Ereignisse, doch Pysalls Querschläger ging knapp am eigenen Kasten vorbei. Auch auf der Gegenseite hätte sich Voigt einen durch den Wind schwer einzuschätzenden Ball fast selbst in den Kasten gefaustet ( 55. ). Weitere drei Minuten später war der Olvenstedter Schlussmann wieder auf der Höhe, als er innerhalb weniger Sekunden gegen Dolke sowie J. Rrustemi klären konnte ( 58. ). In der 65. sowie 67. Minute musste auch René Ryll im Gehäuse der Gäste eingreifen, hatte vor allem beim Kopfball von Mirko Schröter Glück, dass der Ball in seine Richtig abgefälscht wurde. Zwanzig Minuten vor dem Ende wurden die Gäste immer stärker. J. Rrustemi bugsierte den Ball aus einem Meter über die Latte ( 70. ). Germania schien den Punkt in das Ziel retten zu wollen. Nur noch der Lattenschuss von Bode ( 76. ), den Ryll noch dorthin lenkte, brachte Gefahr für die Neustädter. Ansonsten hatten die Gäste auch in der Schlussphase mehr vom Spiel und waren dem Siegtreffer näher.

Germania : Voigt – Berger, Sander ( 79. Hoheisel ), R. Müller, Zabel, Weiland ( 73. Niemann ), Schulze ( 46. Puchowka ), Kohrmann, Schröter, Gasch, Bode.

TuS 1860 : Ryll – Märtens, Berger, Pysall, Schmelzer ( 46. Wernicke ), Scholz, G. Rrustemi, J. Rrustemi, Dolke, Böhme, Beyer ( 85. Strempel ).