Magdeburg ( mus ). Eine Auswahl von Judokas des Fermersleber SV 1895 eröffnete kürzlich das neue Wettkampfjahr mit der Teilnahme am hochkarätigen internationalen Sparkassencup in Jena. Der erste Turniertag hatte den Charakter einer deutschen Meisterschaft mit internationaler Beteiligung. Neben vielen national bekannten Judokas waren Mannschaften aus Österreich und Tschechien angereist.

Neue Wettkampfregeln, die ausgesprochen starke Konkurrenz und neue Altersklassen bereiteten Schwierigkeiten. Dennoch konnte Greta Förster in der U 14 ( bis 33 kg ) sich einen Pokal erkämpfen. Anna-Sophie Plischke ( U 14, bis 36 kg ) hatte besonders die Strenge der neuen Regeln zu spüren bekommen. Sie erkämpfte sich dennoch einen verdienten dritten Platz.

Für die Neulinge in der weiblichen U 17 Lotta Förster ( bis 44 kg ), Sophie Lochmann ( bis 48 kg ), Ekatherini Papazissi ( bis 52 kg ) hingen die Trauben sehr hoch. Lotta musste sich u. a. der Vize-Europameisterin Sarah Vogel aus Gotha geschlagen geben. Einzig Lisa Muhlack konnte sich einen guten dritten Platz erkämpfen.

Die Jungen der U 17 hatten harte Kämpfe in voll besetzten Gewichtsklassen vor sich. Jens Reuter ( bis 60 kg ), ebenfalls das erste Jahr in dieser Altersklasse, entschied bis auf einen alle weiteren Kämpfe für sich und stand u. a. hinter dem Deutschen Vizemeister auf Platz drei. Für Hannes Buchmann reichte es nicht für eine vordere Platzierung. Er musste sich in der zweiten Staffel der Hoffnungsrunde knapp geschlagen geben und erreichte somit Platz sieben.

Am zweiten Tag gingen die Jüngsten ( U 12 ) auf die Tatami. Leider war auch hier die Konkurrenz äußerst stark. Jasmin Röpke, Pascal Schöps und " Küken " Antonio Wärzner konnten keine Siege verzeichnen. Max Müller ( bis 28 kg ) erging es wie Hannes, er unterlag in der Hoffnungsrundenstaffel und erreichte am Ende Platz 7.

Pia Rattay ( bis 44 kg ) überraschte umso mehr. Sie kämpfte sich ehrgeizig in einer neuen Gewichtsklasse bis ins Finale. Hier traf sie wieder auf Cindelle Müller ( PSV Schmölln ), gegen die sie bereits in den Vorrunden gewann. Im Finale gelang ihr dieses leider nicht noch einmal. Die verdiente Silbermedaille war dennoch ein schönes Geburtstagsgeschenk für ihre Trainerin.