Am 16. und letzten Spieltag der Hinrunde der Fußball-Verbandsliga empfängt der MSV 90 Preussen am Sonnabend die zweite Mannschaft des Regionalligisten Hallescher FC. Anstoß im Heinrich-Germer-Stadion ist um 13 Uhr.

Sudenburg. Stand gestern Nachmittag ging Preussen-Coach Dirk Hannemann davon aus, dass die Begegnung am Sonnabendmittag stattfinden wird. " Sollte die Stadt den Rasen auf Grund der andauernden Regenfälle für unbespielbar erklären, können wir es eh nicht ändern ", so der Coach.

Zuvor informierte Preussens Geschäftsstellenleiter Jörg Vaupel nach Rücksprache mit den Mitarbeitern der Stadt vor Ort, dass eine Entscheidung darüber erst am Freitag fällt. " Sicher würden wir gern spielen, doch die 2. Bundesliga der Frauen mit dem MFFC, der ja am Sonntag hier spielen muss, geht nun einmal vor ", so Vaupel.

Doch wie gesagt, gestern gingen alle Entscheidungsträger davon aus, dass gespielt werden kann, zumal die Qualität des Rasens im Germerstadion hier in Magdeburg seinesgleichen sucht.

Hannemann erwartet gegen die wieder mit zahlreichen jungen Akteuren antretende HFCReserve ein Spiel, in dem seine Mannschaft mehr Probleme bekommen wird, als zuletzt beim Schlusslicht in Eisleben.

" Doch Bange machen gilt nicht. Meine Mannschaft ist gegenwärtig gut drauf, spielt taktisch gut, hat sich im Zusammenspiel verbessert. Wenn es uns jetzt auch noch gelingt, effektiver zu spielen, haben wir auch gegen die spielstarken Saalestädter unsere Chance ", so der Coach.

Bisher haben die Preussen gegen den HFC II seit dessen Wiederaufstieg im Jahr 2004 zehn Punktspiele bestritten. Davon haben die Sudenburger nur eines gewonnen, und das auch noch auswärts. Sechsmal trennte man sich remis, dreimal behielt der HFC II die Oberhand. Im Germerstadion können die Preussen die Bilanz am Sonnabend ausgeglichen gestalten. Hier spielte man viermal remis und verlor eine Begegnung.

Apropos zu Hause. In der laufenden Saison haben die Sudenburger mit zwei Siegen, vier Unentschieden und einer Niederlage eine knapp positive Bilanz. " Gegen Halle sollen weitere Heimpunkte folgen. Dafür müssen wir unsere offensiven Qualitäten abrufen, ohne jedoch die Defensive zu vernachlässigen ", so der Coach, der wieder auf die zuletzt gelbgesperrten Nils-Oliver Göres und Sebastian Bossmann zurückgreifen kann.