Magdeburg ( hoe ). Am Ende überwog die Freude über den Sieg, doch in spielerischer Hinsicht " bekleckerten " sich die Volleyballer des USC Magdeburg am vergangenen Samstagabend in der Regionalliga bei ihrem Auswärtsspiel beim Berliner TSC wahrlich nicht gerade mit Ruhm. Letztlich sprang trotzdem ein 3 : 1 ( -21, 18, 24, 21 ) - Erfolg heraus.

Zwar mussten die Elbestädter berufsbedingt auf den zuletzt oft stark aufspielenden Mittelblocker Stefan Meineke und Aussenangreifer Nils Opitz verzichten, dennoch wollten sie die Punkte nicht kampflos in der Bundeshauptstadt lassen.

Nach dem allgemeinen anfänglichen Abtasten, bei dem sich beide Teams zahlreiche Fehler leisteten, gelang es den Gastgebern, sich nach dem 13 : 13, allmählich etwas abzusetzen. Die Magdeburger vermochten es insbesondere auf Grund ihres schwachen individuellen Auftretens kaum, den wirklich nicht überragend spielenden Hausherren Entscheidendes entgegen zu setzen - 21 : 25.

In den Folgedurchgängen " rissen " die USC-Spieler zwar weiterhin " keine Bäume aus ", waren aber beim Aufschlag und Block oft erfolgreicher als die Gastgeber. So erarbeiteten sich die Gäste in allen drei weiteren Sätzen die nötigen Vorteile, um den Gesamterfolg zum Ende zu sichern. Im dritten Satz wurde es nach einer 24 : 21-Führung zwar noch einmal eng, mussten die Magdeburger auf Grund der schwachen Abwehrarbeit sogar noch den 24 : 24-Ausgleich hinnehmen, zogen sich aber letztendlich noch mit 26 : 24 aus der Affäre.

Beim 22 : 13 im vierten Satz war das Spiel eigentlich entschieden. In diesem Satz zeigte USC-Neuzugang Markus Vogler dann auch, welches Potenzial in ihm steckt. Die Ergebniskorrektur zugunsten der Gastgeber bis zum 25 : 21 war dann aber wieder dem schwachen Feldspiel von Voglers Mitspielern geschuldet.

Mit diesen beiden wichtigen Punkten auf der Habenseite verließen die Elbestädter erstmals in dieser Saison die Abstiegszone, auch wenn es nach wie vor vom vierten bis zum letzten Platz in der Liga sehr eng zugeht.

Am kommenden Wochenende müssen die USC-Spieler beim VfK Südwest auf jeden Fall " eine Schippe drauf legen ", um vielleicht noch einen weiteren Schritt nach oben zu machen und auch ihren Trainer auf der Bank nicht mehr all zu sehr zu " reizen ".

USC Magdeburg : Beyer, Frost, Kliefoth, Maßel, Meineke, Nahrstedt, Noack, Schulz, Vogler, Ziskins