Magdeburg. Für die Handballerinnen des HSC 2000 Magdeburg geht es am 9. Spieltag der 2. Bundesliga Nord wieder auf Reisen. Mit dem Gastspiel bei der HSG Stemmer / Friedewalde wartet ein echtes Schlüsselspiel auf die Schützlinge von HSCTrainer Grzegorz Subocz, die nach der Niederlage gegen die TSG Wismar am Grünen Tisch ( Volksstimme berichtete ) nun gehörig unter Zugzwang stehen. Mit möglichst zwei Punkten wollen die Elbestädterinnen den Aufwind aus dem letzten Spiel bestätigen und so den nachträglichen Punktabzug vergessen machen.

Die heutigen Gastgeber sind Nutznießer des Magdeburger Punktverlustes geworden, verbesserten sie sich doch auf Tabellenplatz zehn. Dem vorausgegangen war ein 24 : 24-Unentschieden der Mindenerinnen über den Tabellenachten PSV Recklinghausen am vergangenen Spieltag.

Davon wollen sich die Bandits jedoch nicht beeindrucken lassen und dem Tabellennachbarn mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Punkte stehlen. Nachdem Bandits-Trainer Grzegorz Subocz am vergangenen Wochenende vor allem die kämpferische Leistung seiner Damen imponiert hat, soll gegen Stemmer auch endlich wieder der spielerische Aspekt überzeugen. Dabei dürfte der wunde Punkt der Elbestädterinnen erneut im Angriff liegen. Mit verworfenen Hundertprozentigen sowie einer nicht zufriedenstellenden Quote aus den einzelnen Positionswürfen blieben die Magdeburgerinnen auch gegen Wismar erneut unter ihren Möglichkeiten.

" Ich hoffe natürlich, dass bei uns endlich mal der Knoten platzt und wir auch im Positionsangriff unser Potenzial ausspielen können. Da sind noch eine Menge Reserven vorhanden, die es auszuschöpfen gilt ", so ein optimistischer Subocz. Etwas Mut dürfte ihm auch der Aufwind seiner Rückraumgarde machen. Yvonne Sachse sorgte zuletzt mit fünf Toren für vermehrte Gefahr aus dem Rückraum, zudem verwandelte Routinier Jasmin Maue alle Strafwürfe.