Für die Zweitligahandballerinnen des HSC 2000 Magdeburg gab es im Heimspiel gegen die SG Handball Rosengarten nichts zu holen. Auch wenn es lange Zeit nach einem Punktgewinn für die Gastgeber aussah, so setzten sich am Wochenende doch die etwas abgezockter auftretenden Gäste aus Niedersachsen verdient mit 27 : 23 durch und behaupten die Tabellenführung.

Magdeburg. In einer vor allem im ersten Durchgang hochklassigen Partie erwischten die Gastgeberinnen zunächst den besseren Start und konnten durch Anja Schröder frühzeitig in Führung gehen ( 2. Minute ). Bis zum 4 : 4 in der 6. Minute waren beide Teams auf Augenhöhe. Doch mit zunehmender Spielzeit agierte auch der Deckungsverband des HSC besser, so dass die Gäste fortan kaum ein Mittel fanden, um die Abwehr der Bandits zu überlisten. Doch nicht nur in der Abwehr zeigten sich die Sachsen-Anhalterinnen an diesem Tag deutlich verbessert zum letzten Auftritt, auch im Angriff dominierte Tempohandball das Geschehen. Bis zur 19. Minute konnten sich die Subocz-Schützlinge einen 9 : 5-Vorsprung herausspielen.

Beide Mannschaften boten tollen Handball und schenkten sich nichts. Zwar bemühten sich die Gäste zunehmend auf den Ausgleich zu drängen, aber eine immer noch kompakte Bandits-Abwehr wusste dies zu verhindern, so dass der Vorsprung der Gastgeberinnen beim 13 : 10 ( 27. ) durch Jasmin Maue noch immer Bestand hatte. Zwar konnte Anne Hubinger 60 Sekunden vor der Halbzeit sogar das 15 : 11 ( 29. ) markieren, aber überhastete Aktionen im Angriff brachten die Gäste bis zur Pause auf 13 : 15 heran.

Im zweiten Spielabschnitt dominierten zunächst die Gäste, so dass die Halbzeitführung der Elbestädterinnen beim 16 : 16 ( 35. ) durch Natasa Kotenko ganz schnell egalisiert war. Generell schien bei der Subocz-Sieben die erste Halbzeit ihre Spuren hinterlassen zu haben, denn vor allem im Angriff lief der Ball bei weitem nicht mehr so schnell, was zunehmend den Gästen in die Karten spielte. Während sich die Subocz-Schützlinge fortan jedes Tor hart erkämpfen mussten, kam bei Rosengarten die Angriffsreihe immer besser in Fahrt und sorgte im Gegenzug für einfache Tore.

Zwar konnten Anja Schröder und Anne Hubinger mit ihren Treffern bis zum 21 : 21 ( 47. ) die Partie weiterhin offen halten, danach war aber bei den Bandits endgültig die Luft raus. Trotz einer fantastischen ersten Halbzeit bleibt bei den Bandits die Erkenntnis, dass den gezeigten Leistungen über 60 Minuten derzeit die nötige Konstanz fehlt, wobei vor allem im Rückraum nach wie vor unübersehbare Defizite vorhanden sind.

HSC 2000 : Radke, Hofmeister – Schröder 8 / 2, Hubinger 6 / 1, Wysinski 2, Bange 2, Sachse 2, Maue 1, Hartmann 1, Schüler 1, Bartl, Mendler, Hübner.