Magdeburg. Am morgigen Sonntag heißt es für die Hockey-Männer des Magdeburger SV Börde in der 1. Mitteldeutschen Liga bereits zu früher Saisonzeit Hopp oder Top. Mit der Partie bei der Bundesliga-Reserve des ATV Leipzig 1845 könnten bereits die Weichen für den weiteren Saisonverlauf für die Elbestädter gestellt werden.

Nach zwei Spieltagen stehen die Stadtfelder noch immer ohne Punktgewinn da. Der 0 : 6-Klatsche zum Saisonstart beim Erfurt HC folgte die knappe 1 : 2-Niederlage daheim gegen den Cöthener HC II.

Um nicht gleich wieder im unteren Tabellendrittel festzusitzen, brauchen die Stadtfelder eigentlich einen Sieg. Doch dazu dürften die Trauben bei den Leipziger wohl recht hoch hängen. Zumal die Sachsen nach ihrem 2 : 1-Auswärtssieg vor Wochenfrist in Bautzen genug Selbstvertrauen getankt haben dürften.

Allerdings zeigten sich auch die Börde-Cracks im Spiel gegen Köthen klar verbessert, spielten eine Hälfte druckvoll und geordnet. Erst als man im zweiten Abschnitt den Spielfaden verlor, wurde das Börde-Spiel ungenauer und hektischer.

Sollte man dieses Manko abstellen können, zudem in der Chancenverwertung effektiver auftreten, wäre eine Überraschung in der Messestadt durchaus möglich. Die Hoffnung darauf schöpfen die Blau-Roten auch aus der Tatsach, dass mit Thomas Hennersdorf und Stephan Zeilinga zwei Urlauber wieder zum Trainingsstamm stießen. Da die Stadtfelder derzeitig keine verletzten Spieler in ihren Reihen haben, hat der Hoffnungsschimmer auf eine Kehrtwende in Leipzig neue Nahrung erhalten.