Magdeburg l Das Spiel beim Tabellendreizehnten aus der Nähe von Wilhelmshaven ist für die auf Rang 14 und damit dem ersten Abstiegsplatz befindlichen jungen Magdeburger ein „Vier-Punkte-Spiel“. Das sieht zumindest Trainer Felix Eckert so. Doch hat der Youngsters-Coach seinen Optimismus nicht verloren.

„Ich bin guter Dinge, dass wir die Klasse halten, weil die Jungs in der Hinrunde trotz mancher Negativerlebnisse eine Entwicklung gezeigt haben, und auch die Art und Weise ihres Auftretens, ihre Mentalität hoffen lässt, dass es gut ausgeht. Das Einzige was fehlt, sind die Punkte. Aber bisher haben sich die Youngsters in der Rückrunde stets gesteigert. Natürlich mache ich mir Gedanken, aber keine Sorgen“, so der 26-Jährige.

SCM-Geschäftsführer Marc Schmedt betonte auch noch einmal, dass die Youngsters unbedingt die Klasse halten und auch künftig in der 3. Liga spielen sollen. „Deshalb haben wir in der Winterpause auch den Kader verstärkt und den Dänen Hald Christensen für den Innenblock geholt.“

Der 19-Jährige soll zunächst ausschließlich in der SCM-Zweiten eingesetzt werden, ist bis zum Sommer 2017 gebunden. „Wir müssen sehen wie er sich dort entwickelt, dann entscheiden wir weiter“, so Schmedt. Allerdings lag für den Rückraumspieler aus Arhus bis zum gestrigen Abend noch keine Spielgenehmigung vor.

Was die Magdeburger auch optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass gegen die Niedersachsen mit dem 33:29-Erfolg zum Saisonstart einer der bislang drei Punktspielerfolge gelang. Allerdings haben die Altjührdener zum Halbserien-ende mit einem 34:33 gegen eben jenen HSV Hamburg, der am 2. Weihnachtsfeiertag vor der Drittliga-Rekordkulisse von 8555 Zuschauern den DHK Flensborg mit 37:32 geschlagen hat, für Aufsehen gesorgt. Der HSV Hamburg ist am 20. Januar der erste Gast der SCM-Youngsters im neuen Jahr.

Die Magdeburger müssen morgen ab 19.30 Uhr in Altjührden, einem Ortsteil von Varel, aller Voraussicht nach auf Linksaußen Julian Schulze verzichten, der aktuell über Leistenprobleme klagt. Ansonsten hat das Trainerduo Felix Eckert/Frank Munter alles an Deck.